GrazLog - Kooperativer City-Hub Graz

Foto: Kleinere Lieferfahrzeuge stehen am Grazer Hauptplatz

Mit einem städtischen Logistikzentrum, einem sogenannten City-Hub, soll der Lieferverkehr in der Grazer Innenstadt durch eine kooperative, tourenoptimierte Warenzustellung und Warenabholung reduziert werden. Belastungen durch Stau, verparkte Innenstadt, Schadstoff- und Lärmbelastung, hohen Energieverbrauch und gesteigerte Transportkosten werden dadurch vermieden. Die Anlieferung von Waren und Abholung von Retouren werden im City-Hub gebündelt. Die Zustellung und Abholung erfolgt in einem jeweils vereinbarten Zeitfenster einer digital optimierten Tourenplanung. Für diese „Last-Mile-Transporte“ werden umweltverträgliche Fahrzeuge, wie Transportfahrräder oder Elektro-Fahrzeuge eingesetzt. Der FFG-kofinanzierte GrazLog-Hub ging im Jahr 2021 in Betrieb.

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Flexibilität schafft Arbeitsfläche

Gerade in Städten ist die Nutzungskonkurrenz im öffentlichen Raum hoch und die Anmietung von Geschäftsflächen teuer – eine Herausforderung für City-Logistik, die auf Lade-, Zustell- und Umschlagflächen angewiesen ist. Flexible Flächennutzung kann eine effiziente Lösung sein. Im Projekt „RemiHub“ wurde in den Jahren 2018 bis 2021 die Nutzung einer innerstädtischen Straßenbahnremise, Busgarage sowie Fläche unter einer U-Bahn-Trasse für den Umschlag auf Transportfahrräder in Wien untersucht, während die öffentlichen Verkehrsmittel im Einsatz waren.

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Feinverteilung via Mikro-Hub

Die letzte Meile ist im urbanen Zustellverkehr verkehrlich wie logistisch eine Herausforderung. Eine effiziente Lösung sind Mikro-Hubs: kleine, innerstädtische, betreiberunabhängige Lager- und Umschlagplätze, zu denen Lkw gebündelt anliefern und die anschließende Feinverteilung von Kleinfahrzeugen oder Transportfahrrädern übernommen wird.

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