Großspeicher ermöglicht nachhaltigen Logistik-Hub

Luftaufnahme große Halle der Firma Schachinger am Dach mit Solarpaneelen bedeckt

Am Standort Hörsching verkehren täglich 250 bis 300 Lkw, 300 bis 400 Pkw und 300 Transporter bei Schachinger Logistik. Seit Frühjahr 2026 wird mit zwölf Container-Batterien, einer Leistung von 30 Megawatt und Kapazität von 60 Megawattstunden der größte Batteriespeicher Österreichs installiert – und direkt an die acht Megawatt starke Photovoltaik-Anlage angeschlossen. Der Eigenversorgungsgrad mit Strom wurde dadurch von 30 auf 95 Prozent angehoben. Die eigene Pkw-Flotte wird seit fünf Jahren auf Elektro umgestellt, seit dem Jahr 2026 wird kein Diesel-Lkw mehr angeschafft. Auch externe Transportunternehmen können zu günstigen und planbaren Konditionen laden. Derzeit sind 40 Schnellladepunkte verfügbar. Rechnen soll sich die Investition von rund 20 Millionen Euro in weniger als zehn Jahren. Was an Strom und Speicherkapazität nicht für den Eigenbedarf genutzt wird, wird als Bereitstellung von Regelenergie für das öffentliche Stromnetz sowie am Spotmarkt vermarktet.

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VCÖ: Im Mai war Diesel billiger als im April, Eurosuper etwas teurer – Spritpreise seit Monatsanfang gesunken

VCÖ (Wien, 1. Juni 2026) – Der Median-Preis für einen Liter Diesel war im Mai mit 1,917 Euro um 16 Cent niedriger als im April, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der E-Control hin. Eurosuper war auch im Mai günstiger als Diesel, der Median-Preis war mit 1,799 Euro aber um acht Cent höher als im April. Sowohl Diesel als auch Eurosuper waren am Monatsende günstiger als am Monatsanfang. Wirksamer als eine Spritpreisbremse ist aber eine Spritverbrauchsbremse, betont der VCÖ. Mit spritsparendem Fahrstil können die Spritkosten um rund 20 Prozent gesenkt werden. Noch mehr Geld sparen Fahrgemeinschaften, der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder bei kürzeren Distanzen auf das Fahrrad.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: Im Vorjahr um 74 Prozent mehr Todesopfer bei Lkw-Unfällen

VCÖ (Wien, 22. Mai 2026) – Die Zahl der tödlichen Lkw-Unfälle ist im Vorjahr in Österreich massiv gestiegen: 73 Menschen verloren bei Kollisionen mit Lkw ihr Leben, um 31 mehr als im Jahr 2024, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der Statistik Austria hin. Jeder 16. Lkw-Unfall endete tödlich. Die meisten Todesopfer gab es mit 25 in Niederösterreich. Der VCÖ fordert umfassende Maßnahmen, um die Zahl der tödlichen Lkw-Unfälle deutlich zu reduzieren. Neben verstärkten Lkw-Kontrollen sowie der Ausrüstung von Lkw mit Assistenzsystemen sind auch Maßnahmen zur Verlagerung von Gütern auf die Schiene und zur Vermeidung von Lkw-Verkehr durch eine bessere Logistik notwendig.

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Autobahn, auf welcher sehr viele Autos und Lkws zu sehen sind