Großspeicher ermöglicht nachhaltigen Logistik-Hub

Luftaufnahme große Halle der Firma Schachinger am Dach mit Solarpaneelen bedeckt

Am Standort Hörsching verkehren täglich 250 bis 300 Lkw, 300 bis 400 Pkw und 300 Transporter bei Schachinger Logistik. Seit Frühjahr 2026 wird mit zwölf Container-Batterien, einer Leistung von 30 Megawatt und Kapazität von 60 Megawattstunden der größte Batteriespeicher Österreichs installiert – und direkt an die acht Megawatt starke Photovoltaik-Anlage angeschlossen. Der Eigenversorgungsgrad mit Strom wurde dadurch von 30 auf 95 Prozent angehoben. Die eigene Pkw-Flotte wird seit fünf Jahren auf Elektro umgestellt, seit dem Jahr 2026 wird kein Diesel-Lkw mehr angeschafft. Auch externe Transportunternehmen können zu günstigen und planbaren Konditionen laden. Derzeit sind 40 Schnellladepunkte verfügbar. Rechnen soll sich die Investition von rund 20 Millionen Euro in weniger als zehn Jahren. Was an Strom und Speicherkapazität nicht für den Eigenbedarf genutzt wird, wird als Bereitstellung von Regelenergie für das öffentliche Stromnetz sowie am Spotmarkt vermarktet.

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VCÖ: Österreich hinkt bei neuzugelassenen E-Pkw dem europäischen Spitzenfeld hinterher

VCÖ (Wien, 5. Mai 2026) – Das europäische Spitzenfeld fährt Österreich bei den E-Pkw-Neuzulassungen auf und davon. Während in Österreich heuer im 1. Quartal 22,5 Prozent der Neuwagen Elektroautos waren, war der E-Pkw-Anteil in Finnland doppelt so hoch, in Dänemark dreieinhalb Mal so hoch und in Norwegen viereinhalb Mal so hoch, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Da in Österreich rund zwei Drittel der Neuwagen auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen werden, sind Anreize und Maßnahmen bei Firmenwagen essentiell, damit Österreich den E-Pkw-Anteil deutlich erhöht. Der Plan der Bundesregierung, den Sachbezug nur für Elektro-Firmenautos zu erhöhen, wäre kontraproduktiv. Es müsste daher auch der Sachbezug für Firmenwagen mit Verbrennungsmotor entsprechend erhöht werden, betont der VCÖ.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Spritpreise seit Monatsanfang deutlich gesunken, Preisrückgang bei Diesel stärker als bei Benzin

VCÖ (Wien, 30. April 2026) – Der Preis für Eurosuper ist seit Monatsanfang im Österreich-Schnitt um 12 Cent pro Liter gesunken, der Preis für Diesel sogar um rund 25 Cent, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der E-Control zeigt. Für die Spritkosten ist der Spritpreis nur ein Faktor, ein zweiter ist der Verbrauch. Ein Verbrauch pro 100 Kilometer von fünf statt sieben Litern wirkt so, als würde ein Liter Diesel statt 1,95 Euro nur 1,39 Euro kosten. Auch angesichts drohender Lieferengpässe fordert der VCÖ Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.