Hochleistungsnetz für die Bahn in Europa vorantreiben

Österreichkarte mit den Verbindungen des TEN-V Netzes

Mit dem Trans-Europäischen Verkehrsnetz (TEN-V) soll bis zum Jahr 2050 ein umfassendes Verkehrsnetzwerk aufgebaut werden. Das Ziel sind effiziente multimodale Verkehrsverbindungen im Personen- und Güterverkehr. Wesentliche Aspekte für die Harmonisierung, Kapazitätsausbau und Lückenschließung des EU-Schienennetzes wurden definiert: die Umstellung auf die europäische Regelspurweite und das Eisenbahnverkehrsleitsystem, die Kompatibilität der Infrastruktur für kombinierten Verkehr sowie für 740 Meter lange Güterzüge und eine höhere Mindest-Streckenhöchstgeschwindigkeit. Das Überqueren der EU-Binnengrenzen soll im Durchschnitt weniger als 25 Minuten dauern. Das sind wichtige Maßnahmen, um die Bahn in Europa zukunftsfit zu machen.

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VCÖ: Fast jede vierte Person, die Pendlerpauschale bezieht, hat Jahreseinkommen von über 60.000 Euro

VCÖ (Wien, am 9. Juni 2026) – Mehr als 600 Millionen Euro kostet heuer die Pendlerpauschale und der Pendlereuro dem Budget. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Finanzministeriums zeigt, dass zuletzt fast jede vierte Person, die Pendlerpauschale bezog, ein Jahreseinkommen von über 60.000 Euro hatte. Und vier von zehn Personen, die Pendlerpauschale erhielten, hatten einen kurzen Arbeitsweg von zwei bis 19 Kilometern, informiert der VCÖ. Während die Bundesregierung in vielen Bereichen, von Familien, Gesundheit bis zum Klimaschutz, spart und Leistungen kürzt, wurde eine dringend notwendige Reform des Pendlerpauschales erneut verabsäumt. Und das, obwohl man mit einer Reform nicht nur Geld einsparen, sondern auch die soziale und ökologische Treffsicherheit verbessern hätte können.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de

VCÖ: Großes Potenzial des Radverkehrs in Österreich wird viel zu wenig genutzt

VCÖ (Wien, 2. Juni 2026) – Vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz. Zwei Drittel von Österreichs Haushalten haben mindestens ein funktionstüchtiges Fahrrad. In Vorarlberg legt die Bevölkerung bereits 22 Prozent ihrer Alltagswege mit dem Rad zurück, österreichweit sind es weniger als zehn Prozent. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß und wird bei weitem nicht ausgeschöpft, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ anlässlich des Welttags des Fahrrads am 3. Juni aufmerksam. Der VCÖ fordert eine österreichweite Rad-Infrastrukturoffensive sowie in Gemeinden und Städten sichere Bedingungen zum Radfahren durch mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.