Hochleistungsnetz für die Bahn in Europa vorantreiben

Österreichkarte mit den Verbindungen des TEN-V Netzes

Mit dem Trans-Europäischen Verkehrsnetz (TEN-V) soll bis zum Jahr 2050 ein umfassendes Verkehrsnetzwerk aufgebaut werden. Das Ziel sind effiziente multimodale Verkehrsverbindungen im Personen- und Güterverkehr. Wesentliche Aspekte für die Harmonisierung, Kapazitätsausbau und Lückenschließung des EU-Schienennetzes wurden definiert: die Umstellung auf die europäische Regelspurweite und das Eisenbahnverkehrsleitsystem, die Kompatibilität der Infrastruktur für kombinierten Verkehr sowie für 740 Meter lange Güterzüge und eine höhere Mindest-Streckenhöchstgeschwindigkeit. Das Überqueren der EU-Binnengrenzen soll im Durchschnitt weniger als 25 Minuten dauern. Das sind wichtige Maßnahmen, um die Bahn in Europa zukunftsfit zu machen.

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Gutes Regionalbahn-Angebot schafft Nachfrage

Die Vinschgaubahn verläuft über 60 Kilometer zwischen Meran und Mals in Südtirol. Im Jahr 1990 von den italienischen Staatsbahnen aufgrund zu geringer Fahrgastzahlen nach 84 Jahren Betrieb stillgelegt, nahm die Vinschgaubahn nach einer umfassenden Streckensanierung Im Jahr 2005 den Personenverkehr wieder auf – seither erfolgreich betrieben vom Land Südtirol.

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Bild einer Straßenbahn

Mobilitätszentrale für den Pongau

Im Jahr 2001 gründeten die 25 Gemeinden des Pongaus in Salzburg die Mobilitätszentrale „Mobilito“. Das Kundencenter am Bahnhof Bischofshofen bietet persönliches Service mit Ticketverkauf für Bahn und Bus, Carsharing in Kooperation mit ÖBB Rail & Drive sowie ein Reisebüro. Mobilito koordiniert und bestellt zudem den Pongau-Takt, das regionale Netz aus 20 Buslinien und drei Taxilinien mit insgesamt rund 740.000 Fahrplankilometern pro Jahr.

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Bild der Mobilitätszentrale "Mobilito"