Immer mehr E-Busse in Österreichs Städten

Foto: Abgasfreier Bus der Graz Linien

In Wien-Siebenhirten bauen die Wiener Linien ein E-Kompetenzzentrum für 52 Batteriebusse, mit dem Ziel, sieben Linien auf Null-Emission-Busse umzustellen. Drei Linien sollen als Gelegenheitslader durch Laden an der Endhaltestelle, vier Linien als Depotlader durch Laden in der Garage ausgeführt werden. Im Jahr 2020 wurde ein Wasserstoffbus erfolgreich getestet. Nun entsteht in der Garage Leopoldau ein Wasserstoff-Kompetenzzentrum. Bis zum Jahr 2024 sollen auf der Buslinie 39A zehn Wasserstoffbusse fahren. In Innsbruck wurde auf zwei Linien ein Elektro-Bus auf die Einsatztauglichkeit in der herausfordernden Topografie der Stadt getestet. Ab dem Jahr 2023 sollen die ersten Elektro-Busse im Regelbetrieb folgen. Graz testete mehrere E-Busse, um Erfahrungen für eine baldige Umstellung auf emissionsfreie Busse zu sammeln.

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VCÖ: Elektrofahrzeuge als flexible Pufferspeicher für Stromnetze nutzen

VCÖ (Wien, 13. Oktober 2026) - Die Zahl der Elektrofahrzeuge hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und erhält heuer durch die Dieselkrise einen zusätzlichen Schub. Mittlerweile gibt es in Österreich mehr als 310.000 Elektro-Pkw, rund 21.000 Elektro-Klein-Lkw, fast 1.100 schwere Elektro-Lkw und mehr als 700 Elektrobusse, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Da Elektromotoren deutlich effizienter als Verbrennungsmotoren sind, sinkt mit dem steigenden Anteil der E-Mobilität der Energiebedarf des Verkehrs. Aber der Strombedarf steigt. Gleichzeitig bieten Elektro-Pkw eine große Chance, Strom aus Einspeisespitzen zu speichern und damit den Anteil der Solar- und Windenergie zu erhöhen, betont der VCÖ.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

Großspeicher ermöglicht nachhaltigen Logistik-Hub

Am Standort Hörsching verkehren täglich 250 bis 300 Lkw, 300 bis 400 Pkw und 300 Transporter bei Schachinger Logistik. Seit Frühjahr 2026 wird mit zwölf Container-Batterien, einer Leistung von 30 Megawatt und Kapazität von 60 Megawattstunden der größte Batteriespeicher Österreichs installiert – und direkt an die acht Megawatt starke Photovoltaik-Anlage angeschlossen. Der Eigenversorgungsgrad mit Strom wurde dadurch von 30 auf 95 Prozent angehoben.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand