Immer mehr E-Busse in Österreichs Städten

Foto: Abgasfreier Bus der Graz Linien

In Wien-Siebenhirten bauen die Wiener Linien ein E-Kompetenzzentrum für 52 Batteriebusse, mit dem Ziel, sieben Linien auf Null-Emission-Busse umzustellen. Drei Linien sollen als Gelegenheitslader durch Laden an der Endhaltestelle, vier Linien als Depotlader durch Laden in der Garage ausgeführt werden. Im Jahr 2020 wurde ein Wasserstoffbus erfolgreich getestet. Nun entsteht in der Garage Leopoldau ein Wasserstoff-Kompetenzzentrum. Bis zum Jahr 2024 sollen auf der Buslinie 39A zehn Wasserstoffbusse fahren. In Innsbruck wurde auf zwei Linien ein Elektro-Bus auf die Einsatztauglichkeit in der herausfordernden Topografie der Stadt getestet. Ab dem Jahr 2023 sollen die ersten Elektro-Busse im Regelbetrieb folgen. Graz testete mehrere E-Busse, um Erfahrungen für eine baldige Umstellung auf emissionsfreie Busse zu sammeln.

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Öffentlicher Verkehr: Die Zukunft ist jetzt

Der Öffentliche Verkehr hat längst alles, was es für hohe Qualität und Effizienz braucht.

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VCÖ: Außerhalb Wiens Ost-West-Gefälle beim Privat-Autobesitz

VCÖ (Wien, 5. März 2025) Im Landeshauptstadt-Vergleich hat Wien mit 284 die mit Abstand wenigsten Privat-Autos pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner, vor Innsbruck und der Stadt Salzburg, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Eine niedrige Autobesitzrate ist ein Zeichen für ein umfassendes, vielfältiges Mobilitätsangebot. Auch bei den Bundesländern gibt es außerhalb Wiens ein Ost-West-Gefälle beim Autobesitz privater Haushalte. Die Mobilitätorganisation VCÖ empfiehlt, an der Initiative Autofasten der katholischen und evangelischen Kirche teilzunehmen.

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Foto: Wolfgang Zajc