In Luxemburg ist ein multimodaler Korridor geplant

Grafik: Multimodaler Korridor in Luxemburg. Man sieht eine Straße, einen breiten Radweg, Bahngleise und Grünflächen.

In Luxemburg soll bis zum Jahr 2030 ein zehn Kilometer langer multimodaler Korridor gebaut werden, der die dicht besiedelte Region Süden mit dem Ballungsraum der Stadt Luxemburg verbindet. Von Esch-sur-Alzette soll eine Schnellstraßenbahn mit bis zu 100 Stundenkilometern in die Stadt Luxemburg fahren und an beiden Enden in das städtische Netz eingebunden werden. In diesem Abschnitt sind zwei Haltestellen als Umsteigeknoten geplant. Neben der „schnellen Tram“ soll ein vier Meter breiter Radschnellweg errichtet werden, der an die regionalen und lokalen Radwege angebunden wird. Auf der parallel verlaufenden Autobahn A4 soll in der Hauptverkehrszeit der Pannenstreifen temporär exklusiv für Busse und für Car-Pooling zur Verfügung stehen. Etwa ein Drittel der Bevölkerung Luxemburgs lebt im Einzugsgebiet des Korridors.

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VCÖ-Bahntest: Fahrgäste wollen mehr Verbindungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten

VCÖ (Wien, 30. August 2023) – Die Fahrgäste registrieren Verbesserungen beim Bahnfahren in Österreich, aber es gibt auch einige Kritikpunkte, wie der VCÖ-Bahntest zeigt. Verbesserungsbedarf sehen die Fahrgäste vor allem bei der Pünktlichkeit, beim Sitzplatzangebot im Fernverkehr sowie bei der Anzahl der Verbindungen im Nah- und Regionalverkehr sowie außerhalb der Hauptverkehrszeiten. Bei grenzüberschreitenden Bahnreisen wünschen die Fahrgäste mehr Angebot und einfachere Buchungsmöglichkeiten.  

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Foto: Eisenberger

VCÖ-Analyse: Jede 4. EU-Hauptstadt ist von Wien binnen acht Stunden mit der Bahn erreichbar

VCÖ (Wien, 28. Juni 2023) – Im Vorjahr machten die Österreicherinnen und Österreicher so viele Urlaubsreisen mit der Bahn wie noch nie, weist der VCÖ auf Daten der Statistik Austria hin. Die Bahn ist nicht nur für den  Österreich-Urlaub geeignet: Von Wien aus ist immerhin jede vierte EU-Hauptstadt binnen acht Stunden mit dem Zug erreichbar, von Innsbruck sogar jede dritte, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der VCÖ betont, dass es in der EU mehr grenzüberschreitende Bahnverbindungen und mehr Nachtzüge braucht.

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