Kinder sind mit Pedibus und Bicibus aktiv mobil

Foto: Bicibus, an welchem zahlreiche Kinder teilnehmen

Mit dem Pedibus oder dem Bicibus kommen Kinder gemeinsam zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule. In Gruppen wird entlang einer festgelegten Route zu fixen Zeiten der Schulweg bewegungsaktiv zurückgelegt. In Barcelona schon weit verbreitet, gibt es erste Bicibus-Initiativen auch in Wien. Auch bei Meet-and-Bike in Wels kommen Kinder gemeinsam mit dem Fahrrad in die Schule. Der Pedibus hingegen geht bereits in vielen Gemeinden Österreichs. Neben mehr Bewegung für die Kinder gibt es weniger Elterntaxis, damit kein Verkehrschaos vor der Schule, und der Treibhausgas-Ausstoß wird gesenkt. Auch die Begleitwege für Eltern reduzieren sich. Wenn Kinder am Schulweg lernen, selbständig unterwegs zu sein, sind sie auch in ihrer Freizeit sicherer mobil. Außerdem wird so klimaverträgliches Mobilitätsverhalten gelernt.

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VCÖ: Wien liegt bei Schulstraßen im europäischen Spitzenfeld, bei Tempo 30 und Rad-Infrastruktur noch Aufholbedarf

VCÖ (Wien, 20. Juli 2025) – Wie kinderfreundlich ist das Verkehrssystem in Wien im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten? Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis einer Erhebung der Clean Cities Campaign von Transport & Environment zeigt, dass Wien an 5. Stelle liegt. Während Wien bei Schulstraßen nach London den zweitbesten Wert von 36 Großstädten erreichte, liegt Österreichs Bundeshauptstadt bei Tempo 30 nur an zehnter und bei der Rad-Infrastruktur an neunter Stelle. Die Mobilitätsorganisation VCÖ spricht sich für den verstärkten Ausbau kindgerechter Rad-Infrastruktur und für mehr Tempo 30 statt 50 aus.

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Maßnahmen für Wohlbefinden und Gesundheit

Die Belastung der menschlichen Gesundheit durch den Klimawandel ist bereits deutlich spürbar. Klimaresilienz, die auch soziale und psychische Faktoren berücksichtigt, steht deshalb zunehmend im Fokus der Stadtentwicklung.

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