Kleinstädtisches Sharing-Angebot aus einer Hand

Bild eines Carsharing-Autos

Die steirische Kleinstadt Weiz bietet mit WeizBike und E-Carsharing auf einer Plattform gebündelt zwei Sharing-Systeme an. Nutzerinnen und Nutzer können nach einmaliger Registrierung an 14 Standorten – davon einer in der Nachbargemeinde St. Ruprecht an der Raab – 60 Fahrräder und 80 E-Bikes ausleihen. Für Carsharing stehen drei E-Autos zur Verfügung. Online einsehbar sind die Pkw-Standorte, die Zahl der in den einzelnen Stationen verfügbaren Fahrräder und ob der Akkustand der einzelnen E-Bikes ausreicht. Das Angebot kommt an. Für WeizBike gab es im September 2023 mehr als 1.000 Registrierte, für Carsharing knapp 300. Die Entlehnungen stiegen bei den Fahrrädern von etwa 6.500 im Jahr 2021 auf rund 9.900 im Jahr darauf und von rund 2.850 Carsharing-Fahrten im Jahr 2020 auf 4.150 im Jahr 2022.

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VCÖ-Magazin 2025-01 Mehr Öffentlicher Verkehr für Stadt und Land

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VCÖ zu langfristigen Auswirkungen der Pandemie: Mehr Radverkehr, mehr Homeoffice

VCÖ (Wien, 24. Februar 2025) - Die Covid-19 Pandemie hatte kurzfristig starke Auswirkungen auf die Mobilität. Fünf Jahre nach Ausbruch der Pandemie gibt es als langfristige Auswirkungen auf die Mobilität eine Zunahme des Radverkehrs und mehr Homeoffice, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Der Autoverkehr war im Vorjahr auf dem Niveau wie vor der Pandemie, der Schienenverkehr übertraf bereits im Jahr 2023 das Vor-Pandemie Niveau. Um den Trend zum Rad und das Potenzial von Elektro-Fahrrädern im Alltag bestmöglich nutzen zu können, braucht es in Österreich eine Radinfrastruktur-Offensive, betont der VCÖ.

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Foto: Mobilitätsagentur