Klimaneutrale Mobilität braucht Energie

Von Ulla Rasmussen VCÖ-Verkehrspolitik

Die Europäische Union soll im Jahr 2050 klimaneutral sein, Österreich schon im Jahr 2040. Das hat natürlich Signalwirkung für den Verkehrssektor, der weit davon entfernt ist, klimaneutral und unabhängig vom Erdöl zu sein. Einige Großstädte haben das Ziel zu ihrem gemacht. So will Kopenhagen schon im Jahr 2025 klimaneutral sein, Oslo und Zürich im Jahr 2030. Paris will bis zum Jahr 2024 die Mobilität ohne Diesel betreiben und bis 2030 auch ohne Benzin. Großstädte haben gute Voraussetzungen, um die klimaneutrale Mobilitätswende voranzutreiben. Die wachsende Anzahl an zu befördernden Menschen macht U-Bahn und Straßenbahn sowie aktive Mobilität unumgänglich. Es ist wegen des begrenzten Platzes schlicht unmöglich, auf Automobilität zu setzen, egal ob fossil angetrieben oder nicht. Was nicht vergessen werden darf: Klimaneutrale Mobilität braucht erneuerbare Energien. Auch für die städtische Mobilität ist der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen notwendig. Die Erzeugung muss nicht in der Stadt sein, die Stadt soll sich aber darum kümmern.

>> Ihre Meinung dazu an ulla.rasmussen@vcoe.at

Zurück zur Übersicht

Pendelverkehr gut auf Schiene

Menschen, die zum Arbeiten in die Stadt pendeln, sind auf gute und verlässliche Verbindungen angewiesen. S-Bahnen oder Regionalbahnen bilden das Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs in Ballungszentren – auch über Stadtgrenzen hinweg.

Mehr dazu

Öffentlicher Verkehr: Krisensicherer Mobilitätsgarant

Energieeffizient, großteils elektrisch mit geringeren Mobilitätskosten – der Öffentliche Verkehr ist in Ballungsräumen das krisensichere, ökologisch und wirtschaftlich vorteilhafte Rückgrat der Mobilität. Was es braucht, damit er noch mehr genutzt wird.

Mehr dazu