Klimaverträgliche Arbeitswege

Foto: Radgarage, in welcher zahlreiche Fahrräder stehen

Berger Logistik hat den Firmensitz vom Industriegebiet in Radfeld zum Hauptbahnhof in der Stadt Wörgl verlegt. Das Jobticket für den Öffentlichen Verkehr bekommen die Beschäftigten gratis, die Arbeitszeiten werden auf die Fahrpläne abgestimmt. Das Privileg des gebührenfreien Parkens am Betriebsstandort wurde abgeschafft, durch Parkgebühren die restlichen Maßnahmen querfinanziert. Für Fahrräder gibt es einen eigenen Abstellraum, für E-Bikes eine Ladestation und Garderoben mit Duschen für die Fahrerinnen und Fahrer. Von den rund 170 Beschäftigten kommt nur noch ein Fünftel mit dem Auto in die Arbeit, der Großteil kommt mit dem Öffentlichen Verkehr, Fahrrad oder zu Fuß. Der CO2-Ausstoß der Arbeitswege reduzierte sich nach Umsetzung des Programms um rund 145 Tonnen pro Jahr. Durch die Bahnhofsnähe des neuen Firmenstandortes hat sich die Zahl der Bewerbungen von qualifizierten Personen erhöht, denn neue Fachkräfte kommen jetzt auch von weiter her.

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Aus der Praxis - Anna Reichenberger

Durch Kombination weniger vom eigenen Pkw abhängig

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Viele Wege führen in die Arbeit

Es gibt viele Anknüpfungsmöglichkeiten, um den Weg in die Arbeit durch Angebote und Mobilitätsmanagement klimaverträglich zu machen. Viele solcher Good Practice Beispiele wurden beim VCÖ-Mobilitätspreis in den letzten Jahren ausgezeichnet und waren für andere Betriebe beispielgebend.

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