Flexible Angebote schaffen

Lina Mosshammer, VCÖ-Verkehrspolitik

Um den Umstieg auf klimaverträgliche Mobilität flächendeckend zu ermöglichen, ist es notwendig klassische Angebote des Öffentlichen Verkehrs um flexible Angebote zu erweitern. Die effizientere Nutzung von Autos spielt insbesondere in der Region und in regionalen Zentren eine wichtige Rolle. Die Anzahl der Insassen pro Auto ist massiv gesunken. In 100 Pkw sitzen heute im Schnitt nur noch 114 Personen. In Frankreich werden Fahrgemeinschaften insbesondere auf Pendelstrecken als Zusatz zum Öffentlichen Verkehr unterstützt. Allein im September 2022 wurden dadurch knapp 530.000 geteilte Fahrten offiziell registriert.

Ein verlässliches Carsharing-Angebot reduziert nachweislich den Autobesitz

In Deutschland verfügen fast 50 Prozent der Gemeinden zwischen 20.000 bis 50.000 Einwohnenden über ein Carsharing- Angebot. Die Stadt Bremen ist Vorzeigebeispiel, wie Carsharing flächendeckend über leicht zugängliche Mobility Hubs umgesetzt werden kann. Eine Untersuchung in der Stadt zeigt, dass bei 20.000 Carsharing-Mitgliedern bereits mehr als 6.000 private Pkw ersetzt werden konnten.

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Katharina Manderscheid - direkt gefragt

„Öffentlicher Verkehr bedeutet Freiheit“

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VCÖ-Haltestellen-Check: Fahrgäste haben österreichweit mehr als 4.500 Haltestellen mit Mängeln gemeldet

VCÖ (Wien, 7. Mai 2026) – Die VCÖ-Initiative „Haltestellen im Fahrgast-Check“ fand großen Anklang. Fahrgäste haben 4.584 Haltestellen mit Mängeln gemeldet. Der am häufigsten genannte Mangel war fehlender Witterungsschutz. Nicht nur bei den Haltestellen sehen Fahrgäste Verbesserungsbedarf, sondern auch bei der Verkehrssicherheit im Umfeld vieler Haltestellen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert eine Sanierungsoffensive bei mangelhaften Bushaltestellen. Bei der österreichweiten „Wahl zur besten Bushaltestelle“ geht der Sieg an den Busbahnhof Premstätten in der Steiermark.

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