Ladekorridore für E-Lkw im hochrangigen Straßennetz

Entlang der europäischen Autobahnen und Schnellstraßen entsteht ein Netz von Schnellladestationen für E-Lkw. Spätestens im Jahr 2030 sollen Lkw im hochrangigen Straßennetz der EU mindestens alle 60 Kilometer eine Möglichkeit zum Schnellladen vorfinden. Ein erster sogenannter Ladekorridor für schwere Lkw ist in Deutschland zwischen Dortmund und dem rund 300 Kilometer entfernten Schwegenheim inzwischen in Betrieb. An derzeit sechs Autohöfen des deutschen Mineralölkonzerns Aral können Lkw an einer 300 Watt-Ladesäule laden. Während einer der gesetzlich vorgeschriebenen 45-minütigen Pausen für die Lenker und Lenkerinnen ist so eine Zwischenladung für weitere 200 Kilometer möglich. Noch im Laufe des Jahres 2023 wird der Ladekorridor mit zwei weiteren Standorten verdichtet.

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Erstmals in einem Bezirk mehr als 50% E-Pkw-Anteil

Bei Neuwagen erreicht Wien-Mariahilf als erster Bezirk Österreichs mehr als 50% E-Pkw. Daten aller Bezirke hier

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Österreichs größte Rohöllieferanten mit massiven Defiziten bei Pressefreiheit und Demokratie

VCÖ (Wien, 10. Dezember 2025) – 7,67 Millionen Tonnen Rohöl wurden im Vorjahr nach Österreich importiert. Der Großteil davon kommt aus Staaten mit großen Defiziten bei Demokratie und Pressefreiheit, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ am heutigen internationalen Tag der Menschenrechte aufmerksam. Der Verkehr war zuletzt für 83 Prozent des Erdölverbrauchs verantwortlich. Die große Erdölabhängigkeit des Verkehrs führt dazu, dass jährlich viele Milliarden Euro ins Ausland abfließen. Österreich ist beim Erdölverbrauch zu 96 Prozent von Importen abhängig, während Österreich im Vorjahr mehr Strom exportierte als importierte. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um den hohen Erdölverbrauch des Verkehrs zu verringern.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft