Ladekorridore für E-Lkw im hochrangigen Straßennetz

Entlang der europäischen Autobahnen und Schnellstraßen entsteht ein Netz von Schnellladestationen für E-Lkw. Spätestens im Jahr 2030 sollen Lkw im hochrangigen Straßennetz der EU mindestens alle 60 Kilometer eine Möglichkeit zum Schnellladen vorfinden. Ein erster sogenannter Ladekorridor für schwere Lkw ist in Deutschland zwischen Dortmund und dem rund 300 Kilometer entfernten Schwegenheim inzwischen in Betrieb. An derzeit sechs Autohöfen des deutschen Mineralölkonzerns Aral können Lkw an einer 300 Watt-Ladesäule laden. Während einer der gesetzlich vorgeschriebenen 45-minütigen Pausen für die Lenker und Lenkerinnen ist so eine Zwischenladung für weitere 200 Kilometer möglich. Noch im Laufe des Jahres 2023 wird der Ladekorridor mit zwei weiteren Standorten verdichtet.

Zurück zur Übersicht

Vom Parkplatz zum Aufenthaltsort in Tulln

Der Nibelungenplatz im Stadtzentrum von Tulln war bisher ein Parkplatz. Im Jahr 2021 beschloss der Gemeinderat, den Platz zu einem begrünten, einladenden Treffpunkt umzugestalten.

Mehr dazu
Visualisierung Projekt Stadtplatz Tulln

VCÖ: Beim Flächenverbrauch des Verkehrs große Unterschiede zwischen den Landeshauptstädten und auch zwischen den Bezirken

VCÖ (Wien, 5. Dezember 2023) – Der Verkehr in Österreich beansprucht pro Kopf viermal so viel Fläche wie in Österreich im Schnitt einer Person zum Wohnen zur Verfügung steht, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ am heutigen Weltbodentag aufmerksam. Innerhalb von Österreich sind die Unterschiede groß, sowohl zwischen den Landeshauptstädten als auch zwischen den Bezirken, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der ÖROK zeigt. Vor allem die mit Asphalt versiegelten Flächen bereiten aufgrund der Klimakrise zunehmend größere Probleme. Deshalb ist neben der Stärkung der Ortskerne und einem Zersiedelungsstopp auch eine stärkere Entsiegelung beispielsweise von Großparkplätzen und der Rückbau überdimensionierter Freilandstraßen nötig, betont der VCÖ.

Mehr dazu
Foto: Sarah Duit