Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe Schweiz

Foto: Messgerät für die Schwerverkehrsabgabe über einer Schweizer Autobahn

Damit der Lkw-Verkehr in der Schweiz und in Liechtenstein besser für die verursachten Kosten aufkommt, wird seit dem Jahr 2001 die sogenannte „Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe“ (LSVA) eingehoben. Die Höhe der Abgabe hängt vom Fahrzeuggewicht, den Emissionen, den gefahrenen Kilometern sowie dem Vorhandensein eines Partikelfiltersystems ab. Die Abgabe wird mit einem elektronischen Messgerät ermittelt und gilt am gesamten Straßennetz. Der Ertrag geht zu einem Drittel an die betroffenen Kantone, zu zwei Dritteln an den Bund und wird für den Ausbau der Bahninfrastruktur verwendet. Dadurch soll ein fairerer Wettbewerb sowie eine vermehrte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene erreicht werden. Die LSVA wirkt und die Anzahl der Lkw-Fahrten über die Schweizer Alpen hat sich seit der Einführung um rund ein Drittel reduziert.

Zurück zur Übersicht

VCÖ fordert reduzierten Mehrwertsteuersatz für Öffi-Tickets

VCÖ (Wien, 7. Oktober 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ warnt vor den negativen Folgen von weiteren Preiserhöhungen bei Öffi-Fahrkarten, wie sie aktuell für die Jahreskarte in Wien diskutiert wird. Für die Erreichung der Mobilitäts-, Energie- und Klimaziele ist eine Erhöhung des Anteils des Öffentlichen Verkehrs an der Mobilität notwendig. Die Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs leisten nicht nur einen sehr großen Beitrag zur Reduktion von Staus und Parkplatzproblemen in Städten, sie tragen auch zur Verbesserung der Klimabilanz und, dass weniger Diesel und Benzin verbraucht wird, was in der aktuellen Treibstoffkrise besonders wichtig ist. Der VCÖ fordert den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 4,9 Prozent auch für Öffi-Fahrkarten

Mehr dazu

VCÖ-Analyse zeigt: Von Spritpreisbremse profitieren Besserverdienende am stärksten

VCÖ (Wien, 2. Oktober 2026) – Haushalte mit einem Monatseinkommen von mehr als 5.000 Euro tanken fast dreieinhalb Mal so viel Sprit wie Haushalte mit einem Monatseinkommen von bis zu 2.200 Euro, zeigt eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Konsumerhebung der Statistik Austria. Das Gießkannenprinzip führt dazu, dass Besserverdienende deutlich stärker von der Spritpreisbremse profitieren als Wenigverdienende. Sinnvoller und sozial gerechter wäre eine bedarfsorientierte Unterstützung. Gleichzeitig braucht es rasch Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs, um die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

Mehr dazu
Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.