Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe Schweiz

Foto: Messgerät für die Schwerverkehrsabgabe über einer Schweizer Autobahn

Damit der Lkw-Verkehr in der Schweiz und in Liechtenstein besser für die verursachten Kosten aufkommt, wird seit dem Jahr 2001 die sogenannte „Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe“ (LSVA) eingehoben. Die Höhe der Abgabe hängt vom Fahrzeuggewicht, den Emissionen, den gefahrenen Kilometern sowie dem Vorhandensein eines Partikelfiltersystems ab. Die Abgabe wird mit einem elektronischen Messgerät ermittelt und gilt am gesamten Straßennetz. Der Ertrag geht zu einem Drittel an die betroffenen Kantone, zu zwei Dritteln an den Bund und wird für den Ausbau der Bahninfrastruktur verwendet. Dadurch soll ein fairerer Wettbewerb sowie eine vermehrte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene erreicht werden. Die LSVA wirkt und die Anzahl der Lkw-Fahrten über die Schweizer Alpen hat sich seit der Einführung um rund ein Drittel reduziert.

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VCÖ: Bei den Spritpreisen große Unterschiede zwischen den Urlaubsländern

VCÖ (Wien, 26. Juni 2026) – In einer Woche beginnen die Schulferien in Ostösterreich. Im beliebtesten Urlaubsland der Österreicherinnen und Österreicher, Italien, kosten Diesel und Eurosuper deutlich mehr als hierzulande, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Auch in Frankreich, Portugal, Deutschland und der Schweiz ist Tanken teurer als in Österreich. Weniger ist im zweitbeliebtesten Urlaubsland Kroatien zu zahlen sowie beispielsweise in Spanien und in etlichen osteuropäischen Staaten. Was sich in allen Urlaubsreisen auszahlt: Spritsparendes Fahren. Damit kann der Verbrauch um gut 20 Prozent reduziert werden, empfiehlt die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.