Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe Schweiz

Foto: Messgerät für die Schwerverkehrsabgabe über einer Schweizer Autobahn

Damit der Lkw-Verkehr in der Schweiz und in Liechtenstein besser für die verursachten Kosten aufkommt, wird seit dem Jahr 2001 die sogenannte „Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe“ (LSVA) eingehoben. Die Höhe der Abgabe hängt vom Fahrzeuggewicht, den Emissionen, den gefahrenen Kilometern sowie dem Vorhandensein eines Partikelfiltersystems ab. Die Abgabe wird mit einem elektronischen Messgerät ermittelt und gilt am gesamten Straßennetz. Der Ertrag geht zu einem Drittel an die betroffenen Kantone, zu zwei Dritteln an den Bund und wird für den Ausbau der Bahninfrastruktur verwendet. Dadurch soll ein fairerer Wettbewerb sowie eine vermehrte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene erreicht werden. Die LSVA wirkt und die Anzahl der Lkw-Fahrten über die Schweizer Alpen hat sich seit der Einführung um rund ein Drittel reduziert.

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VCÖ zu Spritpreisbremse: Endlich Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs umsetzen

VCÖ (Wien, 23. September 2026) - Erneut setzt die Bundesregierung lediglich Maßnahmen beim Spritpreis und verabsäumt Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Die Spritkosten fürs Autofahren sind die Folge von Spritpreis und Spritverbrauch. Sinkt durch spritsparendes Fahren der Verbrauch pro 100 Kilometer um 20 Prozent, dann wirkt das so, wie eine Spritpreisreduktion von 2,23 Euro pro Liter auf 1,78 Euro pro Liter. Der VCÖ fordert eine Bewusstseinskampagne für spritsparendes Fahren, für die Bildung von Fahrgemeinschaften und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und bei kürzeren Strecken auf das Fahrrad. Als Anreiz für den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr soll der Preis für regionale Klimatickets und das Klimaticket Österreich zeitlich befristet um 20 Prozent gesenkt werden.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.