Lkw-Ladestationen mit Zukunft

Foto: Zwei Lkw und ein Bus an einer Ladestation

Im April 2021 wurde in Portland (USA) erstmals eine öffentlich zugängliche Lkw-Ladestation eröffnet, die bereits heute die technischen Voraussetzungen für eine Umrüstung auf eine Ladeleistung von mehr als einem Megawatt (MW) mitbringt. In einem ersten Schritt wurden acht konventionelle Ladestationen aufgestellt und die Zufahrt derart gestaltet, dass auch größere Fahrzeuge wie Busse und Zugmaschinen mit Anhängern laden können. Vorausschauend wurde die „Electric Island“ genannte Ladestation mit einer derart hohen Anschlussleistung ausgestattet, dass auch ein Aufrüsten auf den zukünftigen Ladestandard, das Megawatt-Charging-System (MCS) mit bis zu 4,5 MW, möglich ist. In Deutschland startete im September 2021 das Projekt „Hochleistungsladen im Lkw-Fernverkehr“ (HoLa), bei dem bis Ende 2024 zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet an vier Standorten MCS-Ladestationen aufgebaut und im Realbetrieb getestet werden.

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VCÖ: Österreich bei neuzugelassenen E-Pkw nur im Mittelfeld - Dänemark mit 82 Prozent E-Pkw EU-Spitzenreiter

VCÖ (Wien, 25. März 2026) – Elektroautos spielen neben spritsparendem Fahren und der Verlagerung von Autofahrten auf Bahn, Bus und Fahrrad eine wichtige Rolle, um den Spritverbrauch zu reduzieren. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass Österreich beim Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen nur im EU-Mittelfeld liegt, deutlich hinter Europas Spitze. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um den Anteil der Elektroautos in Österreich rascher zu erhöhen.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ fordert Maßnahmenpaket zur Reduktion der Erdölabhängigkeit des Verkehrs

VCÖ (Wien, 2. März 2026) – Der Angriff der USA und Israels auf den Iran führt zu höheren Rohölpreisen am Weltmarkt und damit auch zu höheren Spritpreisen in Österreich. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die massive Erdölabhängigkeit des Kfz-Verkehrs rascher zu reduzieren. Immerhin konnte der Treibstoffverbrauch Österreichs seit dem Jahr 2019 um rund 18 Prozent reduziert werden, aber mit rund 8,6 Milliarden Litern war der Verbrauch von Diesel und Benzin im Vorjahr nach wie vor sehr hoch. Der Kfz-Verkehr ist aus der Erdölfalle zu befreien, indem der Anteil der E-Mobilität rascher erhöht wird und Maßnahmen zur stärkeren Verlagerung von Autofahrten auf öffentliche Verkehrsmittel sowie bei kürzeren Strecken auf E-Bike und Fahrrad umgesetzt werden.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.