Lückenschluss durch Radbrücken

Foto: Radbrücke in Gratwein

Geh- und Radbrücken schließen Lücken im Geh- und Radwegenetz und schaffen direkte Verbindungen abseits des Autoverkehrs.
Im Frühjahr 2011 wurde in Vorarlberg eine Brücke über die Bregenzer Ach eröffnet, als Herzstück der Radroute Hard – Bregenz. In Zirl in Tirol verbindet die über den Inn gebaute Geh- und Radbrücke Zirl mit dem Innradweg am Südufer. Das erleichtert das Pendeln mit dem Fahrrad oder Elektro-Fahrrad in das zehn Kilometer entfernte Innsbruck.
Seit dem Jahr 2019 überbrückt zwischen Gratkorn und Gratwein-Straßengel in der Steiermark als Teil des regionalen Radverkehrskonzepts eine neue Geh- und Radbrücke die Mur. Die Geh- und Radwegbrücke bei Marchegg über die March verbindet Niederösterreich mit der Slowakei und wird im Frühling 2022 fertiggestellt sein. Das 5,9 Millionen Euro teure Projekt wird zu 85 Prozent aus EU-Mitteln gefördert.

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VCÖ zu Ringradweg neu: Endlich bekommt Ring eine zeitgemäße, sichere Radinfrastruktur

VCÖ (Wien, 26. März 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die heute bekanntgegebene Neugestaltung und Modernisierung des Ringradwegs. Der Ringradweg ist eine der am stärksten befahrenen Radrouten Wiens, auf der im Jahr 2024 am Opernring Innen und Außen zusammen 1,77 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt wurden. Derzeit weist der Ring-Radweg zahlreiche Problemstellen auf, im Vorjahr wurden bei der VCÖ-Initiative „Problemstellen beim Radfahren“ allein beim Ringradweg 63 Problemstellen von Radfahrerinnen und Radfahrern genannt.

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Aktive Mobilität rechnet sich

Mehrere Studien belegen: Wer zu Fuß geht oder Rad fährt, spart nachweislich Kosten – für Betriebe, das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft insgesamt. Der ökonomische Nutzen von aktiver Mobilität ist hoch.

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