Mehr Aufenthaltsqualität und Gehende durch Fußgängerzone

Menschen gehen auf einer belebten Einkaufsstraße

Die Sendlinger Straße in München wurde von einer autodominierten Straße in eine autofreie Fußgängerzone umgewandelt, um die Aufenthaltsqualität und das Einkaufsangebot zu verbessern. Nach einer erfolgreichen Testphase folgten im Jahr 2017 Umbaumaßnahmen: Parkflächen wurden reduziert und Bäume gepflanzt, die Barrierefreiheit wurde verbessert und Stadtmobiliar wurde aufgestellt. Einfahrten sind nur für Anwohnende mit privatem Stellplatz und für den Lieferverkehr sowie für Menschen mit Schwerbehinderten-Ausweis zwischen 22:30 und 10:15 Uhr gestattet. Eine Studie zeigt positive Effekte: 78 Prozent der Gewerbetreibenden verzeichneten stabilen oder verbesserten Umsatz, 82 Prozent der Befragten sahen eine verbesserte Aufenthaltsqualität, und an Samstagen waren um bis zu 67 Prozent mehr Menschen zu Fuß unterwegs.

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VCÖ – Triple M-Umfrage: Reduktion der Anzahl der Verbrenner-Autos verringert aus Sicht der Mehrheit der Wiener Bevölkerung die Hitzebelastung in der Stadt

VCÖ (Wien, 3. August 2026) – Der Verkehr erhöht nicht nur durch die versiegelten Fahrbahnen und Parkplätze die Hitzebelastung, sondern auch durch die Abwärme von Kfz mit Verbrennungsmotor, wie Studien zeigen. In Wien ist die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt, dass eine Reduktion von Verbrenner-Autos in der Stadt auch die Hitzebelastung reduziert, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Triple M hin. Am stärksten stimmen Familien, Personen mit Matura sowie unter 50-Jährige zu. Der VCÖ fordert eine Reduktion der Verkehrsbelastung, mehr Verkehrsberuhigung und verstärkte Maßnahmen für eine effizientere Mobilität in und nach Wien.

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Mobilität in Gemeinden und Städten wirksam verbessern

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (2026) – Gemeinden und Städte sind zentrale Akteure der Mobilitätswende. Kommunales Mobilitätsmanagement entlastet das Budget, belebt den Ortskern und sichert Teilhabe, oft mit überschaubaren Mitteln. Gemeinden haben dabei mehr Handlungsspielraum, als oft angenommen.

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Geschwindigkeitsanzeige, die anzeigt, dass zu schnell gefahren wird