Mehr Nachtzüge für Europa

Grafik: Darstellung eines Abteils in einem Nightjet der neuen Generation

In Europa sind vier neue Nachtzugverbindungen geplant, die insgesamt 13 europäische Millionenmetropolen miteinander über Nacht verbinden werden. Seit Dezember 2021 sind die Nachtzugverbindungen Wien–München–Paris sowie Zürich–Köln–Amsterdam in Betrieb. Die Strecke Wien/Berlin–Brüssel/Paris wird ab Dezember 2024 befahren, gefolgt von Zürich–Barcelona. Zudem sollen ab dem Jahr 2022 siebenteilige Nightjets, bestehend aus zwei Sitzwägen, drei Liegewägen und zwei Schlafwägen, auf die Schiene kommen. Schon im Mai 2021 wurde in Frankreich der Nachtzug Paris–Nizza wieder in Betrieb genommen, nachdem die Verbindung im Jahr 2017 gestrichen worden war. Insgesamt sollen bis zum Jahr 2030 viele europäische Destinationen wie Malmö, Berlin, Rom, Madrid und natürlich Wien per Nachtzug erreichbar sein.

Zurück zur Übersicht

Gesellschaftliche Vielfalt im Verkehrssystem

Die Planung von Mobilitätsangeboten und Infrastruktur orientiert sich meist an einer fiktiven durchschnittlichen Person, die weitgehend einem gesunden Mann mit klassischen Vollzeit-Arbeitszeiten entspricht. Dabei sind die Ansprüche an die Mobilität genauso vielfältig wie die Gesellschaft, wie diese VCÖ-Publikation mit Daten, Fakten und konkreten Beispielen zeigt.

Mehr dazu

VCÖ-Fachveranstaltung: Wie kann Mobilitätsgarantie aussehen?

Mobilitätsgarantie bedeutet, dass Menschen Ihre Alltagsziele ohne eigenes Auto gut erreichen können. Aber wie kann eine Mobilitätsgarantie konkret aussehen? Welche öffentlich zugänglichen Angebote, von Linienverkehr über bedarfsorientierte Mikro-ÖV Angebote bis zu Carsharing, braucht es? Wie kann ihre Nutzung so einfach wie möglich gemacht werden? Diese und weitere Fragen wurden bei der VCÖ-Fachdiskussion erörtert.

Mehr dazu
Foto: VVV Markus Gmeiner