Mehr Radabstellanlagen an Haltestellen schaffen

Zwei Personen laden ein Fahrrad in eine Zug ein.

In Vorarlberg spielt das Rad eine große Rolle als Zubringer zum Öffentlichen Verkehr. 77 Prozent der Menschen in Vorarlberg erreichen den nächsten Knotenpunkt des Öffentlichen Verkehrs mit dem Rad in maximal zehn Minuten. Der Verkehrsverbund Vorarlberg fördert die Kombination von Rad und Öffentlichem Verkehr. An allen Bahnhöfen und vielen Bushaltestellen gibt es Radabstellplätze. Zehn Bahnhöfe in Vorarlberg bieten zusätzlich die Möglichkeit, Räder für 1,80 Euro pro Tag in Fahrradboxen abzustellen. E-Bikes können kostenlos aufgeladen werden. Mit dem Klimaticket „VMobil“ kann auch eine Radbox im Vorhinein gebucht werden.

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VCÖ: Anteil der Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, steigt – jener, die mit Rad fahren, sinkt

VCÖ (Wien, 4. September 2026) – Am Montag beginnt in Wien, Niederösterreich und Burgenland die Schule, eine Woche später in den anderen sechs Bundesländern. Der Schulweg ist eine große Chance, den zunehmenden Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren. Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen oder in Kombination mit dem Öffentlichen Verkehr, bewegen sich regelmäßig, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Der Anteil der Kinder, die am Schulweg häufig zu Fuß mobil sind, ist in Österreich in den vergangenen Jahren gestiegen, der Anteil der radfahrenden Kinder hingegen gesunken. Im Bundesländer-Vergleich sind beim Zu-Fuß-Gehen am Schulweg die Kinder in Vorarlberg und Wien Spitzenreiter, beim Radfahren Salzburgs Kinder, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des BMIMI zeigt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, damit Kinder sicher zu Fuß und mit dem Rad mobil sein können.

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Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.

VCÖ-Bahntest: Welche Maßnahmen zum Umstieg vom Auto auf die Bahn bewegen

VCÖ (Wien, 30. August 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ hat im Rahmen des diesjährigen VCÖ-Bahntests untersucht, was zum Umstieg vom Auto auf die Bahn führt. Sechs von zehn Fahrgästen fahren heute Strecken mit der Bahn, die sie früher mit dem Auto zurückgelegt haben. Die wichtigsten Gründe für den Umstieg waren der Erwerb eines Klimatickets, die nutzbare Zeit beim Bahnfahren, gestiegene Autokosten und Verbesserungen des Bahnangebots. Weiteres Ergebnis beim VCÖ-Bahntest: Es könnten noch viele weitere Autofahrten auf die Bahn verlagert werden, wenn die Gesamtreisezeit bei Bahnfahrten verkürzt wird und häufigere Bahnverbindungen, insbesondere außerhalb der Hauptverkehrszeiten, angeboten werden.

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Foto: ÖBB/Harald Eisenberger