Mehr Radabstellanlagen an Haltestellen schaffen

Zwei Personen laden ein Fahrrad in eine Zug ein.

In Vorarlberg spielt das Rad eine große Rolle als Zubringer zum Öffentlichen Verkehr. 77 Prozent der Menschen in Vorarlberg erreichen den nächsten Knotenpunkt des Öffentlichen Verkehrs mit dem Rad in maximal zehn Minuten. Der Verkehrsverbund Vorarlberg fördert die Kombination von Rad und Öffentlichem Verkehr. An allen Bahnhöfen und vielen Bushaltestellen gibt es Radabstellplätze. Zehn Bahnhöfe in Vorarlberg bieten zusätzlich die Möglichkeit, Räder für 1,80 Euro pro Tag in Fahrradboxen abzustellen. E-Bikes können kostenlos aufgeladen werden. Mit dem Klimaticket „VMobil“ kann auch eine Radbox im Vorhinein gebucht werden.

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VCÖ: Fahrraddiebstähle im Vorjahr erneut zurückgegangen – aber 17.595 Fahrräder gestohlen

VCÖ (Wien, 21. April 2022) – Die Zahl der Fahrraddiebstähle ist im Vorjahr in Österreich zum siebten Mal in Folge gesunken. Mit 17.595 gemeldeten Fahrraddiebstählen wurde der niedrigste Wert im 21. Jahrhundert verzeichnet, macht der VCÖ aufmerksam. Zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Die Aufklärungsquote ist mit neun Prozent niedrig. Mehr und sichere Fahrradabstellplätze sind eine wichtige präventive Maßnahme, um den Diebstahl von Fahrrädern zu verhindern. Der VCÖ rät, das abgestellte Fahrrad immer abzusperren und ein gutes Fahrradschloss zu verwenden.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Neuer Radverkehrsrekord im heurigen Winter in Wien

VCÖ (Wien, 30. März 2022) – Im heurigen Winter wurde in Wien so fleißig wie noch nie in diesem Jahrhundert in der kalten Jahreszeit in die Pedale getreten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Mit 1,057 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer wurde zum zweiten Mal infolge die Millionen Grenze überschritten bei jenen zwölf Radverkehrszählstellen, die es schon seit dem Jahr 2013 gibt. Im Vergleich zum Winter vor fünf Jahren nahm der Radverkehr sogar um zwei Drittel zu. Der VCÖ sieht Stadt und die Bezirke gefordert, den Radfahrerinnen und Radfahrern in Wien mehr Platz zu geben.

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Foto: Sarah Duit