Mobilität als Starter-Paket im Wohnbau anbieten

Auf einem ehemaligen Produktionsgelände im Zentrum von Traun entstanden 170 neue Wohnungen. Vorgegeben waren 340 Pkw-Stellplätze, die durch Vorlage eines Mobilitätskonzepts um 85 reduziert werden konnten. Seit Bezug der Wohnanlage im Jahr 2023 gibt es nun zwei E-Carsharing-Fahrzeuge, acht Sharing-Fahrräder inklusive Elektro- und Transportfahrrädern, zusätzliche Fahrrad-Stellplätze, eine Fahrradwerkstatt, eine Paketstation sowie eine Ansprechperson für Mobilitätsmanagement direkt im Quartier. Zum Ausprobieren gibt es gratis Fahrguthaben für Neuanmeldungen. Vorbildlich ist neben dem Mobilitätskonzept die Finanzierung. Das Angebot wird als Teil der Betriebskosten von der Eigentumsgemeinschaft getragen, die Fahrterlöse fließen zurück an die Hausverwaltung.

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VCÖ: Tarife fürs Parkpickerl nach Fahrzeuggröße und Stadtgebiet differenzieren

VCÖ (Wien, am 19. November 2025) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ spricht sich dafür aus, die Tarife fürs Parkpickerl in Wien nach Größe und Stadtgebiet zu differenzieren. International setzen zunehmend mehr Städte beim Anwohnerparken auf nach Größe der Pkw gestaffelte Tarife. Zuletzt hat sich in Zürich die Mehrheit der Bevölkerung dafür ausgesprochen, die Tarife nach dem Gewicht der Fahrzeuge zu berechnen. Größere Pkw, wie beispielsweise Pick-ups oder große SUV, benötigen mehr Platz als Kleinwagen und stellen zudem für Fußgängerinnen und Fußgänger ein erhöhtes Risiko dar, bei Unfällen schwer verletzt zu werden, betont der VCÖ.

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Verkehrsberuhigung in Städten

Lärm und Abgase des Straßenverkehrs belasten viele Menschen in Österreichs Städten. Die kommende StVO-Novelle wird es Städten ab dem Jahr 2026 ermöglichen, automationsunterstützte Zufahrtskontrollen einzuführen.

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