Neusiedler See Card als Motor für den Öffentlichen Verkehr

Foto: Steg beim Neusiedler See während dem Sonnenuntergang

Im Burgenland, in der Region Neusiedler See, kommt es durch Besuchende aber auch einheimische Personen zunehmend zu Verkehrsüberlastungen. Das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel, von Bahn über Regionalbusse bis hin zum Leihradsystem, ist vorhanden. Um den Nutzen jedoch zu verbessern wurde im Jahr 2018 die Neusiedler See Card initiiert. Diese bietet neben dem kostenlosen Benützen von Bus und Bahn auch vergünstigte Eintrittspreise bei etlichen touristischen Attraktionen der Region. Kooperationen finden hierbei mit Mobilitätszentrale, ÖBB, VOR, kommunalen Verkehrsbetrieben und lokalen Unternehmen statt. Im Jahr 2019 wurden über 200.000 Neusiedler See Cards vergeben, wodurch nicht nur für Gäste, sondern auch für die Bevölkerung eine Reduktion der Verkehrsbelastung erzielt werden kann.

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Gutes Regionalbahn-Angebot schafft Nachfrage

Die Vinschgaubahn verläuft über 60 Kilometer zwischen Meran und Mals in Südtirol. Im Jahr 1990 von den italienischen Staatsbahnen aufgrund zu geringer Fahrgastzahlen nach 84 Jahren Betrieb stillgelegt, nahm die Vinschgaubahn nach einer umfassenden Streckensanierung Im Jahr 2005 den Personenverkehr wieder auf – seither erfolgreich betrieben vom Land Südtirol.

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Bild einer Straßenbahn

Mobilitätszentrale für den Pongau

Im Jahr 2001 gründeten die 25 Gemeinden des Pongaus in Salzburg die Mobilitätszentrale „Mobilito“. Das Kundencenter am Bahnhof Bischofshofen bietet persönliches Service mit Ticketverkauf für Bahn und Bus, Carsharing in Kooperation mit ÖBB Rail & Drive sowie ein Reisebüro. Mobilito koordiniert und bestellt zudem den Pongau-Takt, das regionale Netz aus 20 Buslinien und drei Taxilinien mit insgesamt rund 740.000 Fahrplankilometern pro Jahr.

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Bild der Mobilitätszentrale "Mobilito"