Pakettransport mit Europas größter Lkw-Batterie

Foto: E-Lkw von DPD

DPD Schweiz hat einen E-Lkw mit bis zu 760 Kilometer Reichweite und 18 Tonnen an zulässigem Gesamtgewicht beschafft. Grundlage ist ein umgebauter Volvo-Lkw. Eingesetzt wird eine Batterie, die eine Speicherkapazität von 680 Kilowattstunden besitzt. Das Fahrzeug soll ab dem Jahr 2021 mehrmals täglich auf einer Strecke von etwa 60 Kilometer zwischen dem DPD-Depot in Möhlin und dem Verteilzentrum Buchs ohne Zwischenladung eingesetzt werden und jährlich rund 80.000 Kilometer zurücklegen. Damit werden im Vergleich zu einem Diesel-Lkw pro Jahr 77 Tonnen CO2 weniger emittiert. Für die Wirtschaftlichkeit ist neben den niedrigen Betriebskosten des E-Lkw die im Vergleich zu Österreich höhere Besteuerung von Diesel und die Befreiung von der Schweizer Schwerverkehrsabgabe zentral. Für Diesel-Lkw ist die Maut in der Schweiz auf allen Straßen deutlich höher als in Österreich.

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VCÖ: Koralmbahn reduzierte Autoverkehr im ersten Halbjahr

VCÖ (Wien, 18. August 2026) – Im Korridor der Koralmbahn ist im ersten Halbjahr der Autoverkehr auf der A2 Südautobahn stärker zurückgegangen als im restlichen Autobahnnetz, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Weiteres Ergebnis: Im Kärntner Abschnitt war der Rückgang stärker als im steirischen Abschnitt. In ganz Österreich wurden bei 61 Prozent der Zählstellen weniger Pkw gezählt als im ersten Halbjahr 2025. Der Lkw-Verkehr hingegen nahm bei 81 Prozent der Zählstellen zu. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärktes Mobilitätsmanagement von Unternehmen, um Staus im Pendelverkehr wirksam und nachhaltig zu reduzieren.

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©ÖBB/isochrom

VCÖ begrüßt Einführung von Lkw-Maut auf Freilandstraßen im Burgenland

VCÖ (Wien, 13. August 2026) - Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt in einer ersten Reaktion die geplante Einführung einer Lkw-Maut auf einzelnen Freilandstraßen im Burgenland. Der VCÖ weist darauf hin, dass der Lkw-Verkehr die Straßen stark belastet. Ein 3-achsiger 26 Tonnen Lkw belastet die Straße so stark wie rund 26.000 durchschnittliche Pkw, ein 5-achsiger 40 Tonnen-Lkw sogar so stark wie 32.000 Pkw. Mit der Einführung der Lkw-Maut auf einem Teil der Freilandstraßen wird zumindest ein Teil der Schäden verursachergerecht verrechnet.

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Foto: jro-grafik/Adobe Stock #27353973