Pilotprojekt für konduktives Laden von E-Taxis

Das Projekt eTaxi Austria beschäftigt sich mit dem Umstieg der Taxiflotten auf E-Pkw. Besonderer Fokus liegt hier bei den Lademöglichkeiten. Um das Laden der Taxis zu vereinfachen, soll eine automatisierte konduktive Ladetechnologie zum Einsatz kommen. Dieses Ladesystem besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Lade-Pad, das im Boden des Taxistandplatzes eingelassen wird, und auch problemlos überrollt werden kann sowie einem Lade-Konnektor am Unterboden des Fahrzeuges. Beim Warten auf Kundschaft senkt sich der Lade-Konnektor automatisch ab und das Fahrzeug beginnt mit bis zu 100 Kilowatt Leistung zu laden. Bei dem noch bis Mai 2024 in Wien und Graz laufenden Forschungsprojekt werden 60 Lade-Pads bei Taxistandplätzen und 66  E-Taxis mit Konnektoren eingesetzt.

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VCÖ: Im Mai war Diesel billiger als im April, Eurosuper etwas teurer – Spritpreise seit Monatsanfang gesunken

VCÖ (Wien, 1. Juni 2026) – Der Median-Preis für einen Liter Diesel war im Mai mit 1,917 Euro um 16 Cent niedriger als im April, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der E-Control hin. Eurosuper war auch im Mai günstiger als Diesel, der Median-Preis war mit 1,799 Euro aber um acht Cent höher als im April. Sowohl Diesel als auch Eurosuper waren am Monatsende günstiger als am Monatsanfang. Wirksamer als eine Spritpreisbremse ist aber eine Spritverbrauchsbremse, betont der VCÖ. Mit spritsparendem Fahrstil können die Spritkosten um rund 20 Prozent gesenkt werden. Noch mehr Geld sparen Fahrgemeinschaften, der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder bei kürzeren Distanzen auf das Fahrrad.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: Österreich hinkt bei neuzugelassenen E-Pkw dem europäischen Spitzenfeld hinterher

VCÖ (Wien, 5. Mai 2026) – Das europäische Spitzenfeld fährt Österreich bei den E-Pkw-Neuzulassungen auf und davon. Während in Österreich heuer im 1. Quartal 22,5 Prozent der Neuwagen Elektroautos waren, war der E-Pkw-Anteil in Finnland doppelt so hoch, in Dänemark dreieinhalb Mal so hoch und in Norwegen viereinhalb Mal so hoch, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Da in Österreich rund zwei Drittel der Neuwagen auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen werden, sind Anreize und Maßnahmen bei Firmenwagen essentiell, damit Österreich den E-Pkw-Anteil deutlich erhöht. Der Plan der Bundesregierung, den Sachbezug nur für Elektro-Firmenautos zu erhöhen, wäre kontraproduktiv. Es müsste daher auch der Sachbezug für Firmenwagen mit Verbrennungsmotor entsprechend erhöht werden, betont der VCÖ.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern