Radlogistik-Hubs für klimaverträgliche Lieferungen

Männer mit Transportfahrrädern vor Logistik-Boxen in München

München hat an der Paketposthalle im Juli 2025 seinen zweiten Radlogistik-Hub eröffnet. Das Areal mit 2.000 Quadratmetern bietet Lagerräume, Verladeflächen, Werkstatt und Aufenthaltsraum. Von hier aus beliefern Transporträder die Stadt mit Paketen, gekühlten Lebensmitteln und Medikamenten. Der neue Hub ist das zweite städtische Logistikzentrum für Transporträder und soll Deutschlands größte Drehscheibe für Lieferungen mit dem Lastenrad werden. In Hamburg Altona werden seit dem Jahr 2023 multifunktionale Mikro-Hubs geschaffen, die Mobilitätsangebote mit Logistik und sozialen Projekten vereinen. Auch Amazon betreibt in 40 europäischen Städten mehr als 50 Mikro-Hubs für Transporträder.

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Paketstationen für verlässliche Zustellungen

Misslungene Zustellversuche kosten Zeit und verursachen Zusatzverkehr. Eine effiziente Lösung sind Paketstationen. Dadurch können Routen besser geplant, die Anzahl an Zustellungen je Stopp erhöht, wiederholte Zustellungen vermieden und die Abholung zeitlich flexibel organisiert werden. Seit dem Jahr 2015 können in Bangkok Pakete in „Skyboxen“ an zentralen Bahn-Haltestellen abgeholt und abgegeben werden

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Flexibilität schafft Arbeitsfläche

Gerade in Städten ist die Nutzungskonkurrenz im öffentlichen Raum hoch und die Anmietung von Geschäftsflächen teuer – eine Herausforderung für City-Logistik, die auf Lade-, Zustell- und Umschlagflächen angewiesen ist. Flexible Flächennutzung kann eine effiziente Lösung sein. Im Projekt „RemiHub“ wurde in den Jahren 2018 bis 2021 die Nutzung einer innerstädtischen Straßenbahnremise, Busgarage sowie Fläche unter einer U-Bahn-Trasse für den Umschlag auf Transportfahrräder in Wien untersucht, während die öffentlichen Verkehrsmittel im Einsatz waren.

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