Radlogistik-Hubs für klimaverträgliche Lieferungen

Männer mit Transportfahrrädern vor Logistik-Boxen in München

München hat an der Paketposthalle im Juli 2025 seinen zweiten Radlogistik-Hub eröffnet. Das Areal mit 2.000 Quadratmetern bietet Lagerräume, Verladeflächen, Werkstatt und Aufenthaltsraum. Von hier aus beliefern Transporträder die Stadt mit Paketen, gekühlten Lebensmitteln und Medikamenten. Der neue Hub ist das zweite städtische Logistikzentrum für Transporträder und soll Deutschlands größte Drehscheibe für Lieferungen mit dem Lastenrad werden. In Hamburg Altona werden seit dem Jahr 2023 multifunktionale Mikro-Hubs geschaffen, die Mobilitätsangebote mit Logistik und sozialen Projekten vereinen. Auch Amazon betreibt in 40 europäischen Städten mehr als 50 Mikro-Hubs für Transporträder.

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Was die ökosoziale Steuerreform mit Öffentlichem Verkehr zu tun hat

Der Öffentliche Verkehr ist somit das zentrale Rückgrat für ein klimaverträgliches Verkehrssystem. Es stellt sich die Frage: Wie kann es gelingen, einen möglichst großen Anteil des Pkw-Verkehrs auf die Öffis zu verlagern? Dazu hat der VCÖ rund 250 Fachleute aus über 150 Organisationen mit Mobilitätsbezug aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft befragt.

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Grafik: VCÖ 2021

Mobilitätsgespräch 2021: Entwurf einer klimaverträglichen Gesellschaft

Das EU-weite Ziel liegt vor: Bis zum Jahr 2030 zumindest 55 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen als im Jahr 1990 und bis zum Jahr 2050 sogar vollkommen klimaneutral sein. Jedoch ist es mit nur der Zielsetzung allein nicht getan. Es braucht eine Vision, wie eine klimaverträgliche Gesellschaft ausschauen kann und dann viele Schritte und Kooperation und Innovation in unterschiedlichen Bereichen. Einige dieser unterschiedlichen Bereiche kamen am Freitag den 9. Juli 2021 auf Einladung von ÖBB und VCÖ zum Mobilitätsgespräch 2021 zusammen.

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Foto: ÖBB / Marek Knopp