Radmotorikpark für Kinder und Jugendliche

Foto: Radmotorikpark mit Kindern und Jugendlichen

Der vom Verein Radvokaten in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien umgesetzte Radmotorikpark Kaisermühlen bietet auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern Kindern und Jugendlichen einen umfassenden Parcours. Der Radspielplatz ermöglicht, das Bewältigen alltäglicher Hürden wie Schwellen, Schienen, Engstellen oder Kopfsteinpflaster in einer sicheren Umgebung stressfrei zu erproben. So können Kinder und Jugendliche ihre motorischen Fähigkeiten beispielsweise mit dem Fahrrad trainieren und lernen auch unter schwierigen Bedingungen die Spur zu halten. Diese Übungen erhöhen die Sicherheit im alltäglichen Straßenverkehr. Der jederzeit zugängliche Radmotorikpark ist für fast alle nicht-motorisierten
Fahrzeuge geeignet.

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VCÖ: Beim Radverkehr in Österreich gibt es ein West-Ost Gefälle

VCÖ (Wien, am 2. Juni 2024) – In Westösterreich wird das Fahrrad von der Bevölkerung deutlich häufiger als Verkehrsmittel genutzt als in Ostösterreich, der Radverkehrsanteil an der Mobilität ist entsprechend höher, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse anlässlich des bevorstehenden Welttag des Fahrrads zeigt. Das „gelbe Trikot“ tragen die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Die meisten Fahrrad-Haushalte gibt es im Land Salzburg. Und Innsbrucks Bevölkerung nutzt häufiger das Fahrrad als Verkehrsmittel als das Auto. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich sehr groß, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ: Die Hälfte der Alltagswege ist kürzer als fünf Kilometer. Drei von vier Haushalten haben zumindest ein funktionstüchtiges Fahrrad.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ-Fachveranstaltung: Aktive Mobilität als Zubringer zum Öffentlichen Verkehr

Eine gute Erreichbarkeit der Bahnhöfe und Bushaltestellen zu Fuß und mit dem Fahrrad erhöht die Anzahl der Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs. Das zeigen internationale und nationale Beispiele, die am 16. Mai 2024 bei der VCÖ-Fachkonferenz präsentiert wurden. In einem verkehrsberuhigten Umfeld steigt die Bereitschaft, längere Strecken zu Fuß zu gehen, der Einzugsbereich von Haltestellen des Öffentlichen Verkehrs verdreifacht sich dadurch.

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Foto: Lkw-Kolonne