Radmotorikpark für Kinder und Jugendliche

Foto: Radmotorikpark mit Kindern und Jugendlichen

Der vom Verein Radvokaten in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien umgesetzte Radmotorikpark Kaisermühlen bietet auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern Kindern und Jugendlichen einen umfassenden Parcours. Der Radspielplatz ermöglicht, das Bewältigen alltäglicher Hürden wie Schwellen, Schienen, Engstellen oder Kopfsteinpflaster in einer sicheren Umgebung stressfrei zu erproben. So können Kinder und Jugendliche ihre motorischen Fähigkeiten beispielsweise mit dem Fahrrad trainieren und lernen auch unter schwierigen Bedingungen die Spur zu halten. Diese Übungen erhöhen die Sicherheit im alltäglichen Straßenverkehr. Der jederzeit zugängliche Radmotorikpark ist für fast alle nicht-motorisierten
Fahrzeuge geeignet.

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VCÖ: Mehr als 2,6 Millionen Fahrrad-Haushalte in Österreich

VCÖ (Wien, 27. Mai 2026) - In Österreich besitzen laut Statistik Austria 63 Prozent aller Haushalte zumindest ein funktionstüchtiges Fahrrad. Zwischen den Bundesländern gibt es bei den Fahrrad-Haushalten einige Unterschiede, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. In Oberösterreich und Salzburg ist der Anteil der Fahrrad-Haushalte mit 71 Prozent am höchsten, in Wien mit 52 Prozent am niedrigsten. Wien ist aber das einzige Bundesland, wo es mehr Rad-Haushalte als Auto-Haushalte gibt. Beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich sind Projekte gesucht, die es der Bevölkerung erleichtern, das Fahrrad häufiger als Verkehrsmittel nutzen zu können.

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Foto: Drei Fahrradfahrerinnen vor einer Straßenüberquerung

VCÖ-Fachveranstaltung: Mehr Radverkehr durch sichere Infrastruktur

Rund 3,8 Millionen Menschen in Österreich ab 16 Jahren nutzen zumindest gelegentlich das Fahrrad als Verkehrsmittel, davon 1,8 Millionen täglich oder mehrmals pro Woche. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß, vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Eine zentrale Voraussetzung für mehr Radverkehr ist eine sichere Radinfrastruktur, so ein Ergebnis der VCÖ-Fachveranstaltung am 20. Mai 2026 an der mehr als 200 Personen teilgenommen haben und bei der auch internationale und nationale Good-Practice-Beispiele vorgestellt wurden. So ist im Ballungsraum Kopenhagen durch die Umsetzung von Radschnellwegen die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer auf der jeweiligen Route im Schnitt um 52 Prozent gestiegen, in der deutschen Stadt Freiburg hat sich der Radverkehr auf einer neuen Radvorrangroute mehr als verdoppelt.

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Foto von Radfahrenden auf Radweg