Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Zwei ältere Damen mit Fahrrädern und Radhelmen in einem Park

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungen werden täglich Touren unternommen, von kürzeren Strecken bis zu längeren Etappen. Weil deutsche Krankenkassen die Teilnahme an solchen Präventionsangeboten bezuschussen, ist der Einstieg auch finanziell niederschwellig. Das Beispiel zeigt, was niederschwellige Angebote leisten: Sie nehmen die Angst vor dem Einstieg, schaffen Bewegung in der Gemeinschaft und machen aus einem Sicherheitskurs ein Erlebnis. Diese Verbindung aus Gesundheit, Sicherheit und Geselligkeit ist ein wichtiger Hebel, der mehr Menschen aufs Rad bringt.

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VCÖ zu Praterstraße Neu: Wichtige Verbesserung, der weitere folgen müssen

VCÖ (Wien, 4. Februar 2022) – Dass auf der Praterstraße und Lasallestraße mehr Platz für Radfahrerinnen und Radfahrer geschaffen wird, sieht die Mobilitätsorganisation VCÖ als wichtige Verbesserung. Auf der Lasallestraße hat der Radverkehr in den vergangenen sieben Jahren um 40 Prozent zugenommen, beim Praterstern sogar um 50 Prozent. Wichtig ist, dass Wien insgesamt rasch ein zeitgemäßes Radverkehrsnetz bekommt, zu schmale Radwege verbreitert sowie Lücken im Radwegenetz rasch geschlossen werden, betont der VCÖ.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Im Vorjahr wurden 35 Fußgänger bei Verkehrsunfällen getötet – mehr als die Hälfte der Opfer über 70 Jahre

VCÖ (Wien, 14. Jänner 2022) – Die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle ist in Österreich im Vorjahr deutlich zurückgegangen, die größte Opfergruppe sind nach wie vor Seniorinnen und Senioren, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 20 der 35 Fußgängerinnen und Fußgänger, die im Straßenverkehr ums Leben kamen, waren 70 Jahre oder älter. Die Hälfte der tödlichen Fußgängerunfälle mit Fremdverschulden wurden von Pkw verursacht. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem im Ortsgebiet, wie mehr Verkehrsberuhigung, Tempo 30 statt 50 und übersichtliche Übergänge.

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Foto: Sarah Duit