Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Zwei ältere Damen mit Fahrrädern und Radhelmen in einem Park

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungen werden täglich Touren unternommen, von kürzeren Strecken bis zu längeren Etappen. Weil deutsche Krankenkassen die Teilnahme an solchen Präventionsangeboten bezuschussen, ist der Einstieg auch finanziell niederschwellig. Das Beispiel zeigt, was niederschwellige Angebote leisten: Sie nehmen die Angst vor dem Einstieg, schaffen Bewegung in der Gemeinschaft und machen aus einem Sicherheitskurs ein Erlebnis. Diese Verbindung aus Gesundheit, Sicherheit und Geselligkeit ist ein wichtiger Hebel, der mehr Menschen aufs Rad bringt.

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Radlogistik-Hubs für klimaverträgliche Lieferungen

München hat an der Paketposthalle im Juli 2025 seinen zweiten Radlogistik-Hub eröffnet. In Hamburg Altona werden seit dem Jahr 2023 multifunktionale Mikro-Hubs geschaffen, die Mobilitätsangebote mit Logistik und sozialen Projekten vereinen. Auch Amazon betreibt in 40 europäischen Städten mehr als 50 Mikro-Hubs für Transporträder.

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Symbolbild

VCÖ: Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle im Vorjahr gestiegen - fast zwei Drittel der Todesopfer waren ältere Menschen

VCÖ (Wien, 8. Jänner 2026) – 53 Fußgängerinnen und Fußgänger kamen im Vorjahr in Österreich bei Verkehrsunfällen ums Leben, um fünf mehr als im Jahr 2024, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. 33 Todesopfer waren 65 Jahre oder älter. 85 Prozent der tödlichen Unfälle älterer Fußgängerinnen und Fußgänger ereigneten sich im Ortsgebiet. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes und fehlertolerantes Verkehrssystem mit mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50.

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