Rotterdam schafft Platz für mehr Grün

Foto: Öffentlicher Raum in Rotterdam, auf welchem sich sehr viele Grünflächen befinden

Wiesen und Parks sowie mehr Raum für Gehende und Radfahrende, wo bisher Autos dominierten – seit 15 Jahren wandelt sich das Zentrum von Rotterdam in den Niederlanden in eine moderne „City Lounge“. Seit dem Jahr 2020 entstehen in sieben Bereichen der Innenstadt begrünte Plätze, die bei Starkregen Wasser speichern und bei Hitze die Umgebung kühlen. Die Infrastruktur für aktive Mobilität wird zügig ausgebaut. Auf dem „Coolsingel“, rund 700 Meter lang und eine der Hauptverkehrsachsen der Innenstadt, fuhren im Jahr 2018 täglich noch rund 22.000 Pkw. Dann wurden zwei der vier Fahrspuren in einen 4,5 Meter breiten Zweirichtungs-Radweg und Gehweg umgebaut, Bäume gepflanzt und Sitzgelegenheiten geschaffen sowie Tempo 30 eingeführt. Das Ergebnis sind weniger Autos – Ziele sind eine Reduktion auf 10.000 Pkw, weniger Verkehrslärm, ein attraktiveres Stadtbild und mehr Anreiz zu gehen und Rad zu fahren.

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VCÖ begrüßt Ermöglichung automationsunterstützter Zufahrtskontrolle durch StVO-Novelle

VCÖ (Wien, 16. Oktober 2025) – Der VCÖ begrüßt in einer ersten Reaktion die Ermöglichung der automatisationsunterstützten Zufahrtskontrolle, die von zahlreichen Städten für die Umsetzung von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen gefordert wurde. Automatisationsunterstützte Zufahrtskontrollen gibt es international bereits in zahlreichen Städten. Die Helmpflicht für unter 14-Jährige für Elektro-Fahrräder und unter 16-Jährige bei E-Scooter ist  gut, wichtig ist aber für die Verkehrssicherheit, dass einerseits das Tempo bei E-Scooter wie in Deutschland und der Schweiz auf 20 km/h gedrosselt wird und dass die zahlreichen Lücken im Radwegenetz rasch geschlossen werden. Zudem muss die Umsetzung der neuen Vorschriften für E-Scooter und für die zweirädigen Kleinkrafträder ohne Pedale im Sinne des Konsumentenschutzes mit entsprechend langen Übergangsfristen erfolgen.  

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Superblocks machen Barcelona nachweislich gesünder

Ein Superblock ist in Barcelona größer als ein einzelner Wohnblock. Das Ziel ist, den Menschen vor Ort durch Begrünung und Reduktion des Autoverkehrs mehr Raum zu gewähren und für eine lebenswerte Umgebung zu sorgen.

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