Schule mit Verkehrskonzept

Foto: Bodenmarkierung auf der Straße vor der Schule

Im Jahr 2017 wurden die Volks- und Mittelschule Schendlingen in Bregenz durch einen Neubau zusammengelegt, womit die Anzahl der Schülerinnen und Schüler von 300 auf 600 stieg. Um das tägliche Pkw-Chaos durch Elterntaxis und Lehrpersonal zu verhindern, wurde die Zufahrtsstraße zum „Gut-Geh-Raum“ erklärt und werktags für Kfz-Verkehr von 7.15 bis 17 Uhr gesperrt. Zudem wurde die Anzahl der Pkw-Parkplätze am Schulgelände reduziert, ein Job-Ticket und Job-Rad für Lehrpersonal angeboten, die Infrastruktur für Radfahren und den Öffentlichen Verkehr verbessert. Im Rahmen der gemeindeübergreifenden Initiative „Selbstständig zur Schule“ entstand als bewusstseinsbildende Maßnahme ein Kurzfilm, der humoristisch auf die Problematik der Elterntaxis aufmerksam macht und bundeslandweite Beachtung fand.

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VCÖ erinnert zu Schulbeginn: Für Kinder gilt der Vertrauensgrundsatz nicht

VCÖ (Wien, 7. September 2026) – Heute startet in Wien, Niederösterreich und im Burgenland das neue Schuljahr. Im Vorjahr ist die Zahl der Schulwegunfälle in Österreich stark auf 537 gestiegen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ erinnert daran, dass für Kinder der Vertrauensgrundsatz nicht gilt. Deshalb ist das Tempo dort, wo Kinder unterwegs sind, zu reduzieren. Elterntaxis sorgen im Schulumfeld für Verkehrsprobleme und tun auch dem eigenen Kind nichts Gutes. Der VCÖ sieht Städte und Gemeinden gefordert, durch eine kindgerechte Verkehrsplanung und ein verkehrsberuhigtes Schulumfeld die Verkehrssicherheit für die Kinder zu erhöhen.

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Foto: Zwei Schulkinder zwischen zwei Autos, welche auf die Straße schauen.

Niko Paech - direkt gefragt

„Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht“

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