Schwammstadt-Prinzip

In Wien-Aspern entsteht in den Jahren 2017 bis 2020 ein Wohnquartier mit zukunftsweisender Straßengestaltung. Gehen, Radfahren und der Öffentliche Verkehr haben Vorrang, Autos werden in nahen Sammelgaragen abgestellt. Außerdem wird großflächig das „Schwammstadt-Prinzip“ realisiert. Unter dem Straßenraum werden durchwurzelbare Schotterkörper geschaffen, die den Bäumen mehr Raum zum Wachsen geben. Regenwasser kann vor Ort versickern und durch langsames Verdunsten die Umgebung aktiv kühlen.

Zurück zur Übersicht

Immer mehr Gemeinden setzen auf Verkehrsberuhigung

Von Tempo-30-Zonen im Ortsgebiet und verkehrsberuhigten Ortskernen profitiert die ganze Gemeinde. Viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wünschen sich weitere Erleichterungen bei der Umsetzung.

Mehr dazu

VCÖ: In Niederösterreich gibt es pro Kopf 239 Quadratmeter versiegelte Verkehrsfläche - Parkplätze verstärkt entsiegeln

VCÖ (Wien, 23. September 2024) - Nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Niederösterreich ist die Hilfe für die betroffenen Menschen und Regionen das Allerwichtigste. Künftig braucht es den gleichen Schulterschluss für den Schutz der Böden und für die verstärkte Entsiegelung, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Der Verkehr ist für fast die Hälfte von Niederösterreichs versiegelten Flächen verantwortlich. Mit Asphalt versiegelte Böden können kein Wasser aufnehmen, der Niederschlag fließt ab und das Kanalsystem wird bei Starkregen zusätzlich belastet. Das Entsiegelungspotenzial ist im Verkehrsbereich, insbesondere bei Groß-Parkplätzen, groß. Der VCÖ weist darauf hin, dass es in Niederösterreich bereits zahlreiche vorbildliche Entsiegelungsprojekte gibt sowie mit dem blau-gelben Bodenbonus auch eine Förderung des Landes für Städte und Gemeinden.

Mehr dazu
Foto (c) Stadtgemeinde Tulln