Schwammstadt-Prinzip

In Wien-Aspern entsteht in den Jahren 2017 bis 2020 ein Wohnquartier mit zukunftsweisender Straßengestaltung. Gehen, Radfahren und der Öffentliche Verkehr haben Vorrang, Autos werden in nahen Sammelgaragen abgestellt. Außerdem wird großflächig das „Schwammstadt-Prinzip“ realisiert. Unter dem Straßenraum werden durchwurzelbare Schotterkörper geschaffen, die den Bäumen mehr Raum zum Wachsen geben. Regenwasser kann vor Ort versickern und durch langsames Verdunsten die Umgebung aktiv kühlen.

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Straßensanierung für die Transformation nutzen

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (September 2026) – Klimawandelanpassung im öffentlichen Raum und Verkehr hängen eng zusammen. Ohnehin anfallende Baustellen bieten die Chance, Straßenräume durch Umgestaltung ressourcenschonend zu klimaangepassten und attraktiven Mobilitäts- und Aufenthaltsräumen zu transformieren.

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Geschwindigkeitsanzeige, die anzeigt, dass zu schnell gefahren wird

Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand