Sharing und Shuttle via App in Baden

Bild des Sharingangebots in Baden

Die Stadt Baden bietet seit September 2022 in Kooperation mit der Plattform ÖBB 360° ein Bündel an Leihfahrzeugen. Zentrales Element aller Angebote ist die App „wegfinder“. Im ersten Jahr legten die in 40 Abstellzonen zur Verfügung stehenden 70 E-Scooter mehr als 66.000 Kilometer zurück. Zusätzlich gibt es 30 Citybikes, die Hälfte davon mit Elektro-Antrieb, und vier E-Pkw. In einer Bike Lounge können zudem tageweise (E-)Mountainbikes und E-Treckingbikes für Ausflüge und touristische Zwecke geliehen werden. Ebenfalls via wegfinder-App können Gäste einen Shuttledienst zwischen den Badener Hotels und den Bahnhöfen Baden, Wiener Neustadt und Wien Hauptbahnhof sowie dem Flughafen Wien buchen. Ähnliche Kooperationen mit ÖBB 360° gibt es auch in Korneuburg, Waidhofen/Ybbs, Bad Ischl und Leoben.

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Fahrgast-Check: Viele Haltestellen mit Mängeln

Busse erbringen fast zwei Drittel der Angebotskilometer im Öffentlichen Verkehr Österreichs, Millionen Fahrgäste sind jährlich damit unterwegs. Viele von ihnen warten auf ihr Fahrzeug an einem nackten Schild am Straßenrand: ohne Dach, ohne Sitzgelegenheit, manchmal nicht barrierefrei und viel zu oft ohne gesicherten Weg über die Fahrbahn. Die VCÖ-Initiative „Haltestellen im Fahrgast-Check“ hat im Frühjahr 2026 erstmals landesweit erfasst, wie es um die Bushaltestellen in Österreich steht. Das Ergebnis ist eindeutig – und der Handlungsbedarf groß.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

VCÖ-Fachveranstaltung: Mehr Radverkehr durch sichere Infrastruktur

Rund 3,8 Millionen Menschen in Österreich ab 16 Jahren nutzen zumindest gelegentlich das Fahrrad als Verkehrsmittel, davon 1,8 Millionen täglich oder mehrmals pro Woche. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß, vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Eine zentrale Voraussetzung für mehr Radverkehr ist eine sichere Radinfrastruktur, so ein Ergebnis der VCÖ-Fachveranstaltung am 20. Mai 2026 an der mehr als 200 Personen teilgenommen haben und bei der auch internationale und nationale Good-Practice-Beispiele vorgestellt wurden. So ist im Ballungsraum Kopenhagen durch die Umsetzung von Radschnellwegen die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer auf der jeweiligen Route im Schnitt um 52 Prozent gestiegen, in der deutschen Stadt Freiburg hat sich der Radverkehr auf einer neuen Radvorrangroute mehr als verdoppelt.

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Foto von Radfahrenden auf Radweg