Sozial-ökologische Flugabgabe – auch für Privatjets

Flugzeuge warten auf der Startbahn auf die Startfreigabe

Großbritannien hat eine sozial-ökologisch gestaffelte Flugabgabe mit vier Distanzklassen und Economy-, Premium- und Privatjet-Unterscheidung. Die Abgaben für Privatjets steigen per April 2026 signifikant und reichen von umgerechnet rund 160 Euro für kurze bis etwa 1.300 Euro pro Person für lange Flüge. Für Flüge in der Economy-Klasse fallen rund 8 bis 120 Euro an, in der Premium-Klasse 18 bis 290 Euro. Frankreich hat das Modell per März 2025 als „Solidaritätsabgabe“ auch für Privatjets übernommen, die je nach Distanz und Flugzeugtyp von 210 bis 2.100 Euro reicht. Die Einnahmen dienen auch zur Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur und Öffentlichem Verkehr. In Italien wird nicht nur die Nutzung von Privatjets je nach Distanz mit 10 bis 200 Euro besteuert, sondern auch der Besitz. Gestaffelt nach höchstzulässigem Gesamtgewicht fallen für kleinere Jets mit vier Tonnen jährlich zum Beispiel 16.000 Euro an, für mittlere Jets mit neun Tonnen rund 64.000 Euro und für große Jets mit 20 Tonnen 152.000 Euro.

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VCÖ: In Österreichs Landeshauptstädten ist Verkehr für ein Drittel der versiegelten Flächen verantwortlich

VCÖ (Wien, 21. März 2024) – In Österreichs Landeshauptstädten sind Verkehrsflächen für ein Drittel der versiegelten Flächen verantwortlich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Versiegelte Flächen, wie Straßen und Parkplätze, heizen sich an Hitzetagen besonders stark auf und verschärfen für die Bevölkerung die gesundheitsschädliche Hitzebelastung. Gehsteige, die in der prallen Sonne liegen, werden für viele, wie etwa ältere Menschen oder chronisch Kranke unbenützbar, ihre Mobilität wird damit eingeschränkt. Der VCÖ betont, dass es verstärkte Maßnahmen braucht, um den öffentlichen Straßenraum an den Klimawandel anzupassen.

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Foto: Sarah Duit

Aus der Praxis - Herald Ruijters

Es ist wichtig, den Schienenverkehr zu modernisieren und ihn für mehr Menschen attraktiv zu machen

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