Stadtbäume sorgen für angenehmes Stadtklima

Grafik: Darstellung eines Plans einer Schwammstadt

Natürliche Klimaanlage, Schattenspender, CO2-Speicher – dank ihrer natürlichen Eigenschaften sind Bäume in der Stadt Verbündete gegen die Klimakrise und ein Aufheizen der Städte. Immer mehr Städte setzen auf Begrünung und Abkühlung des Straßenraums durch das Pflanzen von Bäumen. So auch Freistadt in Oberösterreich. Dort hat der Gemeinderat im Dezember 2021 einstimmig den Grundstein für einen klimafitten Hauptplatz gelegt. Bäume werden nach dem innovativen „Schwammstadt-Prinzip“ gepflanzt, in einen aufbereiteten Boden, der genug Raum für die Wurzeln lässt und Wasser bei starken Regenfällen gut speichern kann. Das kommt nicht nur den Bäumen zugute. An heißen Tagen verdunstet das Wasser aus dem porösen Substrat und trägt so zur Abkühlung des Hauptplatzes bei. Schritt für Schritt soll der Hauptplatz grüner und schattiger werden.

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VCÖ: Österreich hat bereits 129.600 Kilometer Straßen – Bodenschutz muss Priorität bekommen

VCÖ (Wien, 11. August 2026) – Österreichs Lebensmittelversorgung ist durch Klimawandel und Bodenversiegelung bedroht, warnte gestern die Hagelversicherung. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert als Konsequenz den verstärkten Schutz von Österreichs Böden vor einer weiteren Verbauung durch zusätzliche Straßen oder Parkplätze. In Österreich sind bereits fast 3.000 Quadratkilometer Böden versiegelt, allein der Verkehr ist für 42 Prozent der Versiegelung verantwortlich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der ÖROK zeigt. In den vergangenen drei Jahren wurde im Schnitt jeden Tag die Fläche eines großen Fußballfelds für den Straßenverkehr verbaut, verdeutlicht der VCÖ.

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Foto: Autobahn, auf welcher einige Pkw und Lkw fahren

Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand