Steirisches Vulkanland: Erste Modellregion für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie

Foto: Gemüseernte

Die Region Steirisches Vulkanland in der Südoststeiermark ist seit März 2022 Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. 27 Gemeinden sind an einem umfassenden Veränderungsprozess beteiligt, dessen Ziel die schrittweise Umstellung der Wirtschaft auf nachhaltige Ressourcenbasis ist. Beispielsweise soll der Soja-Import aus Übersee in der Region binnen fünf Jahren durch klimaverträgliches Eiweißfutter aus regionalem Anbau ersetzt werden. Die Stärkung der Eigenversorgung mit Lebensmitteln und die kaskadische Nutzung von Rohstoffen sind weitere Ziele. Für das Steirische Vulkanland bedeutet der Kauf von zehn Prozent mehr an regionalen Produkten 22 Millionen Euro mehr an Wertschöpfung.

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Verkehr und Zersiedelung als Treiber der Versiegelung

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (September 2024) – Ein großer Teil der versiegelten Fläche dient dem Verkehr. Die problematischen Folgen der Versiegelung in Kombination mit der globalen Klimakrise treten immer stärker zu Tage. Um diese Entwicklung zu stoppen, braucht es effektive Maßnahmen gegen weitere Versiegelung und eine Trendumkehr in Richtung Entsiegelung – wobei der Verkehr eine wichtige Rolle spielt.

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Menschen gehen auf einer belebten Einkaufsstraße

Zu schön, um wahr zu sein: Klimaschutz durch HVO-Diesel

Es klingt tatsächlich verlockend: ein Diesel-Ersatz aus altem Speiseöl oder Reststoffen, der weitgehend klimaneutral und zudem schadstoffarm ist, in (fast) jedem Automotor problemlos verwendet werden kann und – anders als E-Fuels – bereits heute verfügbar ist. Kein Wunder, dass HVO-Diesel oft als Wundermittel im Kampf gegen die Klimakrise angepriesen wird. Die Sache hat nur einen Haken: liest man auch das Kleingedruckte, zerplatzt der Traum wie eine Seifenblase im Wind.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash