Steirisches Vulkanland: Erste Modellregion für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie

Foto: Gemüseernte

Die Region Steirisches Vulkanland in der Südoststeiermark ist seit März 2022 Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. 27 Gemeinden sind an einem umfassenden Veränderungsprozess beteiligt, dessen Ziel die schrittweise Umstellung der Wirtschaft auf nachhaltige Ressourcenbasis ist. Beispielsweise soll der Soja-Import aus Übersee in der Region binnen fünf Jahren durch klimaverträgliches Eiweißfutter aus regionalem Anbau ersetzt werden. Die Stärkung der Eigenversorgung mit Lebensmitteln und die kaskadische Nutzung von Rohstoffen sind weitere Ziele. Für das Steirische Vulkanland bedeutet der Kauf von zehn Prozent mehr an regionalen Produkten 22 Millionen Euro mehr an Wertschöpfung.

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VCÖ-Fachveranstaltung: Güterverkehr erfolgreich auf Schiene verlagern

Der Güterverkehr hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen – vor allem auf der Straße. Damit verbunden sind hohe Umweltbelastungen und externe Kosten für die Gesellschaft. Es gilt, den Güterverkehr durch eine Verlagerung auf die Schiene auf Klimakurs zu bringen. Welche Maßnahmen braucht es dafür? Welche Herausforderungen ergeben sich? An welchen Good-Practice-Beispielen können wir uns orientieren? Diese und weitere Fragen wurden gemeinsam mit internationalen Fachleuten im Rahmen einer VCÖ-Online-Veranstaltung beleuchtet.

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Foto: ÖBB / Hanno Thurnher

VCÖ: Lobautunnel weder aus Mobilitäts- noch aus Klimasicht zukunftsfähig

VCÖ (Wien, 20. April 2022) – Der sündteure Lobautunnel ist nicht nur aus Umweltsicht, sondern auch aus Verkehrssicht nicht zukunftsfähig, stellt der VCÖ fest. Straßenausbau führt zu mehr Verkehr und damit a la longue wieder zu mehr Staus. Die Klimaziele kann Österreich nur mit einer verstärkten Verlagerung von Autofahrten auf Öffis erreichen, betont der VCÖ. Der Verkehr ist der einzige Sektor dessen CO2-Emissionen seit dem Jahr 1990 nicht gesunken sind, sondern im Gegenteil stark gestiegen sind. Bei Verfehlen der Klimaziele drohen Österreich Zahlungen in der Höhe von vielen Milliarden Euro, wie ein Rechnungshofbericht im vergangenen Jahr festgestellt hat.

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Foto: Sarah Duit