Straßenumbau für das Klima

Foto: Straße in Hamburg, auf welcher Bäume gepflanzt wurden. Man kann einen Sitzbereich im Freien eines Restaurants erkennen.

Boden, Pflanzen und Wasserhaushalt sind wesentlich an den Klimawandel angepasste Stadträume. Im Forschungsprojekt BlueGreenStreets der HafenCity Universität Hamburg werden seit dem Jahr 2019 in Hamburg und Berlin gemeinsam mit der jeweiligen Stadt klimawandelresiliente Maßnahmen erprobt. In der Königsstraße in Hamburg werden Flächen für grüne Korridore entsiegelt. Integrierte Regenwasserspeicher halten auch bei Starkregen das Wasser für die gepflanzten Bäume, Stauden und Sträucher zurück. Die Pflanzen reinigen die Luft, ihr Schatten und Verdunstung sorgen bei Hitze für ein angenehmeres Stadtklima. Es wird evaluiert, welche Maßnahmen am besten die vielfältigen Anforderungen an den Straßenraum, neben Mobilität auch als Lebensraum, für Klimaschutz, Gesundheit und Wassermanagement, erfüllen.

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VCÖ fordert verbindliche Sektorziele im Klimagesetz und raschere Umsetzung der Maßnahmen

VCÖ (Wien, 29. Oktober 2026) – So positiv das Bekenntnis zur Klimaneutralität Österreichs im Jahr 2040 ist, so negativ sind die fehlenden verbindlichen Sektorziele, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ in ihrer Stellungnahme zum Klimagesetz fest. Auch kommt der erste Klimafahrplan zu spät. Schon im Jahr 2025 hat Österreich die von der EU erlaubte Höchstmenge an Treibhausgasen überschritten. Bis zum Jahr 2030 müssen Österreichs Treibhausgas-Emissionen insgesamt um rund zwölf Millionen Tonnen sinken, doch der erste Klimafahrplan mit konkreten Maßnahmen muss erst Ende 2027 vorliegen. Je länger beim Klimaschutz im Verkehr gebremst wird, umso teurer wird die Erdölabhängigkeit für Bevölkerung und Wirtschaft. Der VCÖ fordert daher mehr Tempo bei der Reduktion des Treibstoffverbrauchs in Österreich.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de