SwissPass: Mit einer Karte landesweit Öffentlichen Verkehr und Sharing-Angebote nutzen

Foto: Zug auf dem Landwasserviadukt in der Schweiz. Die Bögen sind mit Flaggen geschmückt.

In der Alliance SwissPass kooperieren in der Schweiz 18 Verkehrsverbünde und 250 Verkehrsunternehmen für ein integriertes Angebot des Öffentlichen Verkehrs. Der im Jahr 2015 schweizweit eingeführte SwissPass ermöglicht einen einfachen Zugang zu den Mobilitätsdienstleistungen der kooperierenden Unternehmen wie beispielweise Fairtiq. Darunter fallen neben Bus und Bahn auch Schiffsfahrten, Bikesharing, Carsharing, Mikro-ÖV sowie auch Liftkarten mehrerer Skigebiete. Für die Verrechnung der Fahrten werden verschiedene Preismodelle in Form von Abos und Einzeltickets angeboten. Auch das Generalabonnement und Halbtax-Abonnement sind integriert. Der SwissPass ist eine Chip-Karte mit Foto, auf die je nach Bedarf alle gewünschten Dienstleistungen gebucht werden. Diese Karte ist beispielsweise gleichzeitig auch Zugangsschlüssel für das integrierte Carsharing-System. Seit dem Jahr 2017 gibt es mit dem SwissPass Mobile auch eine digitale Version des Tickets. Im Jahr 2020 wurde auch ein schweizweites System für automatisches Ticketing eingeführt, das bei Fahrtantritt per Klick aktiviert werden kann und das Ticketing automatisch übernimmt. Damit ist die Schweiz der erste Staat weltweit, der ein automatisches Post-Price-Ticketing flächendeckend anbietet.

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VCÖ-Veranstaltung: Öffentlicher Verkehr der Zukunft - Lehren aus Covid-19

Die Covid-19-Pandemie führte zum größten Fahrgastrückgang in der Geschichte der 2. Republik. Um die Klimaziele erreichen zu können, muss der Öffentliche Verkehr nicht nur frühere Fahrgäste zurückgewinnen, sondern auch einen deutlich höheren Anteil an der Mobilität erreichen als vor der Covid-19-Krise. Welche Maßnahmen für ein erfolgreiches Comeback des Öffentlichen Verkehrs nötig sind, wurde bei der online durchgeführten VCÖ-Fachkonferenz am 29. Jänner 2021 diskutiert. Mehr als 180 Fachleute nahmen daran teil.

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(c) VCÖ

Autofreies Stadtviertel für 12.000 Menschen

Nahe des Hauptbahnhofs von Utrecht in den Niederlanden wird bis zum Jahr 2028 auf 60 Hektar eines ehemaligen Gewerbegebietes das nachhaltige, weitgehend autofreie Stadtviertel Merwede entstehen.

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Grafik: Darstellung einer Luftaufnahme, welche das Konzept des neuen Stadtteils Merwede in Utrecht zeigt. Man sieht viele Grünflächen und einen Fluss.