Tempo 30 als Regel statt Ausnahme

Foto: Tafel an einer Straße in Brüssel, welche auf das Tempo 30-Limit hinweist. Im Hintergrund kann man ein Auto erkennen.

In der belgischen Hauptstadt Brüssel gilt seit 1. Jänner 2021 auf fast allen Straßen Tempo 30 als Regel und nicht als Ausnahme. Nur wenige Hauptverkehrsachsen sind ausgenommen – dort muss 50 km/h extra ausgeschildert werden. Das führte bereits im Jahr 2021 zu einem markanten Rückgang der Unfälle um rund 20 Prozent. Die Zahl der Todesopfer und Schwerverletzten im Verkehr nahm um 55 Prozent beziehungsweise 22 Prozent ab. Auch der verkehrsbedingte Lärm nahm in einigen Teilen der Stadt ab. Vor der Neuregelung hat es schon in rund 40 Prozent der Straßen ein Tempolimit von 30 km/h gegeben, doch die generelle Absenkung des Tempolimits hat das Verhalten geändert und den Autoverkehr insgesamt beruhigt. Auch dort, wo noch Tempo 50 erlaubt ist, sanken die gefahrenen Geschwindigkeiten. Und es wird auch merklich mehr Fahrrad gefahren.

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VCÖ: In etlichen Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 29. Juni 2026) – Just in beliebten Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. So verzeichnete Kroatien im Verhältnis zur Bevölkerungszahl im Vorjahr um rund 50 Prozent mehr Verkehrstote. Besonders hoch ist das tödliche Unfallrisiko in Serbien, Bulgarien und Rumänien. Am sichersten ist der Straßenverkehr in Norwegen und Schweden. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in einigen Urlaubsländern die Promillegrenze niedriger ist, in vielen Ländern gilt ein niedrigeres Tempolimit, vor allem auf Freilandstraßen. Wer das Motto „gleiten statt rasen“ sowie „Don’t Drink and Drive“ und „Don’t Phone and Drive“ beherzigt, ist sicherer unterwegs und riskiert keine Verkehrsstrafen, die oft deutlich höher sind als in Österreich.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße