Tempo 30 in Palma de Mallorca und Spanien

Foto: Fahrrad steht an einer Wand in Palma de Mallorca

Palma de Mallorca (420.000 Einwohnende) führte im Oktober 2020 auf mehr als 90 Prozent der Straßen Tempo 30 ein. 40 oder 50 Kilometer pro Stunde sind nur noch erlaubt, wo ein Verkehrsschild das ausdrücklich gestattet. Die Maßnahme sei ein Schritt zu mehr Sicherheit und solle eine nachhaltige Mobilität fördern, erklärte Bürgermeister José Hila. Mit der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung soll das Radfahren in Palma de Mallorca attraktiver werden. E-Scooter dürfen auf den Fahrbahnen fahren. Seit Mai 2021 ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit in vielen Straßen Spaniens auf 30 oder 20 Kilometer pro Stunde beschränkt. Steht nur eine Fahrspur je Richtung zur Verfügung, gilt generell Tempo 30. Auf allen Straßen mit nur einer Fahrspur für beide Richtungen beträgt das Maximaltempo 20 Kilometer pro Stunde. Die spanische Regierung will damit die Sicherheit auf den Straßen deutlich erhöhen und die Städte attraktiver für das Gehen und Radfahren machen.

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VCÖ: In Österreich heuer bereits 304 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben

VCÖ (Wien, 30. Oktober 2026) – In diesen Tagen wird der Verstorbenen gedacht. Allein der Straßenverkehr kostete heuer 304 Menschen das Leben, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die größten Opfergruppen waren Pkw-Insassen und Motorradfahrende. Seit dem Jahr 2000 verloren in Österreich fast 15.400 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben, das sind etwa so viele Menschen wie in Eisenstadt leben. Die Zahl der Verkehrstoten kann in Österreich mit Maßnahmen, die in anderen Ländern Europas bereits gängige Praxis sind, deutlich reduziert werden, betont der VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Schere zwischen Stadt und Land geht beim Autobesitz weiter auseinander

VCÖ (Wien, 8. Oktober 2026) – Die Unterschiede zwischen Stadt und Land werden beim Autobesitz immer größer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während in Wien in zehn Bezirken die Zahl der Autos zurückging, nahm in 29 Bezirken trotz Bevölkerungsrückgangs die Zahl der Autos zu. Die aktuelle Treibstoffkrise zeigt einmal mehr, dass Autoabhängigkeit die Mobilitätskosten in die Höhe treibt. Eine Ursache für die Autoabhängigkeit ist die Zersiedelung. Um die Bevölkerung nachhaltig zu entlasten, sind die Ortskerne zu stärken und das Mobilitätsangebot in den Regionen zu verbessern, von mehr Busverbindungen über Mikro-ÖV-Angebote bis hin zu Carsharing und verbesserter Radinfrastruktur, betont der VCÖ.

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Foto: nitinut380 Shutterstock.com