Tempo 30 in Palma de Mallorca und Spanien

Foto: Fahrrad steht an einer Wand in Palma de Mallorca

Palma de Mallorca (420.000 Einwohnende) führte im Oktober 2020 auf mehr als 90 Prozent der Straßen Tempo 30 ein. 40 oder 50 Kilometer pro Stunde sind nur noch erlaubt, wo ein Verkehrsschild das ausdrücklich gestattet. Die Maßnahme sei ein Schritt zu mehr Sicherheit und solle eine nachhaltige Mobilität fördern, erklärte Bürgermeister José Hila. Mit der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung soll das Radfahren in Palma de Mallorca attraktiver werden. E-Scooter dürfen auf den Fahrbahnen fahren. Seit Mai 2021 ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit in vielen Straßen Spaniens auf 30 oder 20 Kilometer pro Stunde beschränkt. Steht nur eine Fahrspur je Richtung zur Verfügung, gilt generell Tempo 30. Auf allen Straßen mit nur einer Fahrspur für beide Richtungen beträgt das Maximaltempo 20 Kilometer pro Stunde. Die spanische Regierung will damit die Sicherheit auf den Straßen deutlich erhöhen und die Städte attraktiver für das Gehen und Radfahren machen.

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VCÖ: In etlichen Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 29. Juni 2026) – Just in beliebten Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. So verzeichnete Kroatien im Verhältnis zur Bevölkerungszahl im Vorjahr um rund 50 Prozent mehr Verkehrstote. Besonders hoch ist das tödliche Unfallrisiko in Serbien, Bulgarien und Rumänien. Am sichersten ist der Straßenverkehr in Norwegen und Schweden. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in einigen Urlaubsländern die Promillegrenze niedriger ist, in vielen Ländern gilt ein niedrigeres Tempolimit, vor allem auf Freilandstraßen. Wer das Motto „gleiten statt rasen“ sowie „Don’t Drink and Drive“ und „Don’t Phone and Drive“ beherzigt, ist sicherer unterwegs und riskiert keine Verkehrsstrafen, die oft deutlich höher sind als in Österreich.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße