Temporeduktion in Frankreich zeigte Wirkung

Schild mit Templimits in Frankreich an der Grenze Deutschland, Frankreich

In Frankreich wurde im Jahr 2018 auf zweistreifigen Landstraßen ohne Mittelstreifen das Tempolimit von 90 auf 80 km/h reduziert. Auf diesen Straßen sank die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum übrigen Straßennetz um zwölf Prozent. Die durchschnittliche Fahrzeit verlängerte sich je Kilometer nur um eine Sekunde. Die Unfallkosten konnten so um 1,2 Milliarden Euro pro Jahr reduziert werden. Die Akzeptanz der Maßnahme hat sich insbesondere in ländlichen Regionen gefestigt. Besonders deutlich zeigte sich dies bei den strikten Gegnerinnen und Gegnern: Deren Anteil halbierte sich zwischen dem Jahr 2018 und 2020 auf 20 Prozent. Nachdem im Jahr 2020 das Tempo in 39 Departements wieder auf 90 km/h erhöht wurde, stieg die Anzahl der Verkehrstoten auf Freilandstraßen im Jahr 2021 wieder um 13 Prozent an.

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VCÖ: In den beliebtesten Sommerurlaubsländern Italien und Kroatien ist das Unfallrisiko höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 18. Juni 2024) – Italien und Kroatien sind die beliebtesten Reiseziele für den Sommerurlaub. In beiden Staaten ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, ebenso in weiteren beliebten Sommerurlaubsreisezielen, wie Griechenland, Ungarn und Türkei. Sicherer als hierzulande ist der Straßenverkehr insbesondere in den skandinavischen Ländern und in der Schweiz. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in 20 EU-Staaten das Tempolimit auf Freilandstraßen niedriger ist als in Österreich, die Promille-Grenze ist in neun EU-Staaten niedriger. Mit dem eigenen Fahrverhalten kann das Unfallrisiko gesenkt werden: Tempolimits einhalten, keine riskanten Überholmanöver, mit voller Aufmerksamkeit und 0,0 Promille fahren, ausreichend Sicherheitsabstand halten und Pausen machen, empfiehlt der VCÖ.

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Foto: Sarah Duit

Carsharing für lokale Bevölkerung und den Tourismus

Immer mehr Menschen wollen Öffentlichen Verkehr auch für den Urlaub nutzen. Die Gemeinde Bad Hofgastein in Salzburg kommt dieser Nachfrage seit dem Jahr 2022 mittels Carsharing entgegen. An sechs vorrangig touristischen Standorten steht dafür ein E-Pkw zur Verfügung.

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Carsharing Autos in Berglandschaft