Temporeduktion in Frankreich zeigte Wirkung

Schild mit Templimits in Frankreich an der Grenze Deutschland, Frankreich

In Frankreich wurde im Jahr 2018 auf zweistreifigen Landstraßen ohne Mittelstreifen das Tempolimit von 90 auf 80 km/h reduziert. Auf diesen Straßen sank die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum übrigen Straßennetz um zwölf Prozent. Die durchschnittliche Fahrzeit verlängerte sich je Kilometer nur um eine Sekunde. Die Unfallkosten konnten so um 1,2 Milliarden Euro pro Jahr reduziert werden. Die Akzeptanz der Maßnahme hat sich insbesondere in ländlichen Regionen gefestigt. Besonders deutlich zeigte sich dies bei den strikten Gegnerinnen und Gegnern: Deren Anteil halbierte sich zwischen dem Jahr 2018 und 2020 auf 20 Prozent. Nachdem im Jahr 2020 das Tempo in 39 Departements wieder auf 90 km/h erhöht wurde, stieg die Anzahl der Verkehrstoten auf Freilandstraßen im Jahr 2021 wieder um 13 Prozent an.

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VCÖ fordert Entsiegelungsoffensive bei Parkplätzen

VCÖ (Wien, 13. August 2024) – Österreich wird diese Woche von einer Hitzewelle beherrscht. Großparkplätze werden an heißen Tagen zu Hitze-Inseln und verschärfen die Hitzebelastung für die Bevölkerung in der Umgebung. Asphalt kann sich an heißen Tagen auf über 60 Grad Celsius aufheizen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass mit mehr Bäumen auf den Parkplätzen sowie versickerungsfähigen Oberflächen die lokale Hitze-Belastung reduziert werden kann. Der VCÖ fordert eine Entsiegelungsoffensive bei Parkplätzen.

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Leise Mobilität durch effiziente Technologie

Der Verkehr ist für rund die Hälfte der Personen, die angeben von Lärm belastet zu sein, die Hauptursache. Insbesondere der andauernde Lärm durch Kraftfahrzeuge ist für viele Menschen ein Ärgernis: Pkw gehören zu den am häufigsten genannten Ursachen für Lärmstörung. Aber auch Lkw, Busse, Mopeds und Motorräder gelten als zu laut, und das überproportional zur Fahrleistung.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash